1. Hospiz startet mit neuem Programm

    "Verhungern und Verdursten am Lebensende?"

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    RINTELN (ste). Der Hospizverein startet in seinem Herbstprogramm mit einem interessanten und wichtigen Vortrag. Jeder kann jederzeit in die Situation kommen, dass man gefragt wird, ob Verwandte eine künstliche Ernährung bekommen sollen. Dem Hospizverein ist es wichtig, so Ingeborg Schumer, dass man Bescheid weiß über die positiven oder auch negativen Auswirkungen. Aus diesem Grund findet ein Vortrag zum Thema: "Verhungern und Verdursten am Lebensende? Nahrungs- und Flüssigkeitsgabe bei schwerer Erkrankung" statt. Und hier wird über die Fragen diskutiert: "Benötigen wir in der letzten Phase des Lebens eine vollständige Ernährung und die gleiche Menge an Flüssigkeit wie ein Gesunder? Müssen Ernährungsmaßnahmen und Flüssigkeitsersatz bis zum Ende durchgeführt werden? Kann man mit der Gabe künstlicher Ernährung eventuell auch Schaden anrichten? Ab wann darf man den Dingen ihren Lauf lassen? Wer entscheidet über die Fortsetzung oder das Einstellen dieser Maßnahmen?" Mit diesen und anderen brisanten Fragen beschäftigt sich der Vortrag des Palliativmediziners Dr. Christian Robold am 24. September, um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum des Kreiskrankenhauses Rinteln.

    Dr. Robold leitet die Palliativstation am Krankenhaus Siloah Hannover und betreut schwerkranke und sterbende Patienten zu Hause und in den Hannoverschen Hospizen.

    Der Vortrag ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten. Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit den Verabschiedungsraum im Krankenhaus Rinteln kennen zu lernen. Der Raum bietet den Angehörigen viel Zeit und Ruhe, um sich von dem verstorbenen Angehörigen zu verabschieden.

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