1. Von Spieckern und Kuschlern

    Zwei Tage lang herrscht in der Fußgängerzone und rund um St. Nikolai "ökologischer" Ausnahmezustand

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    RINTELN (ste). Für die Aussteller auf dem Öko-Markt hätte es am letzten Wochenende nicht besser laufen können. An beiden Tagen platzten die Fußgängerzone und die Ausstellungsflächen rund um St. Nikolai aus allen Nähten und bei einigen Verkaufsständen hieß es am Sonntag nur noch "Resteverkauf!". Für Marktmeister Jürgen Pleitner war es der letzte Öko-Markt, den er in seiner Funktion organisierte und wie erfolgreich das Konzept und die Mischung der Anbieter ist, das zeigte sich auch bei den zahlreichen "Spiekern", die auf dem Marktgelände zu sehen waren. Pleitner beobachtete Marktmeister anderer Städte und professionelle Öko-Markt-Anbieter, die mit Fotoapparat, Zettel und Stift bewaffnet Stände in Augenschein nahmen, Adressen von Anbietern notierten und direkte Akquisegespräche führten: "Ein Zeichen dafür, dass es in Rinteln einfach toll ist", freute sich Pleitner darüber, dass andere das abkupfern, was hier erfolgreich ist. Anderen wiederum waren die Stände und Aussteller fast ganz egal. Denn sie verliebten sich auf der Stelle in die tierischen Marktteilnehmer. Wie Marie, die mit den Rindern aus dem schottischen Hochland auf Tuchfühlung ging. Wo es auf dem Markt die besten Sachen gibt und welche interessanten Leute hinter welchen Ständen stehen, das gibt es im Innenteil auf der Seite 19. Foto: ste

    Marie liebt die Tiere auf dem Öko-Markt und streichelt am liebsten die Highland-Cattles mit ihrem zottigen Fell und ihren großen Hörnern.

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