RINTELN (ste). WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser hat mit Unverständnis auf die heftige Kritik der Rintelner SPD an der Person Landrat Schöttelndreiers reagiert. "Dass hier Rintelner Sozialdemokraten suggerieren, der Landrat habe Äußerungen angetrunken gemacht, grenzt an Rufmord", so Neuhäuser, der es bezeichnend findet, dass nur Sozialdemokraten "aus der zweiten und damit letzten Reihe der Rintelner SPD" Schöttelndreier angreifen und meint damit offensichtlich Dieter Horn, der in einer Pressemitteilung (SW berichtet an anderer Stelle) als stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes im Namen der SPD den Landrat scharf angreift und ihm und dem Kreis vorwirft, Rintelner Interessen mit Füßen zu treten.
Neuhäuser weiter: "Astrid Teigeler-Tegtmeier mit ihrem undurchsichtigen Kurs zum Krankenhauserhalt und Klaus Wißmann, der bewusst im Kreistag für eine IGS in Obernkirchen und (somit) gegen eine IGS in Rinteln gestimmt hat, schicken andere vor - und die vergreifen sich im Ton und schaden damit ebenfalls Rintelner Interessen!"
Nur noch mit Sarkasmus lasse sich aber die "hohle Drohung" Horns ertragen, dass "Rinteln mit seiner enormen Wirtschaftskraft auch woanders willkommen sei", schreibt Neuhäuser und weiter: "Bei Horn wuchert der Spaltpilz - wo wollen er und die SPD Rinteln denn hin umgliedern? Nach Hameln-Pyrmont oder gleich besser nach NRW in den Landkreis Minden-Lübbecke?" Neuhäuser weist darauf hin, dass man nur in einer sehr beschränkten Vorstellungswelt aus einem Landkreis wie aus einem Fitnessclub austreten und woanders wieder eintreten könne. Mit derartigen leeren Drohungen würde berechtigten Rintelner Interessen an einer eigenen IGS oder am Krankenhauserhalt ein Bärendienst erwiesen, so Neuhäuser und er kritsiert seine ehemaligen Parteifreunde weiter: "Wissmann und Horn würden Rintelner Interessen eher helfen, wenn sie den Beck geben und abtreten würden!"
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