1. Die neue "Grotte" fügt sich harmonisch an

    "Ein außergewöhnlich schönes Buswartehäuschen" /Dorfgemeinschaft hat eine neue Attraktion

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    RANNENBERG/BODENENGERN (tt). Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Auetal, Torben Sven Schmidt, brachte es auf den Punkt. "Es ist nicht nur außergewöhnlich, dass sich die 320 Einwohnern fast alle aktiv in die Dorfgemeinschaft einbringen, was sie geschaffen haben ist auch noch außergewöhnlich hübsch", so Schmidt bei der Einweihung der "Grotte" in Bodenengern. Neben dem Buswartehäuschen, schon allein ein sehenswertes Kunstwerk aus Sandstein gehauen, entstand jetzt eine steinernde Grotte, die Platz bietet für Rastsuchende. Rannenbergs Ortsvorsteher Heinrich Wente sieht in der von Künstlerhand geschaffenen Steinmauer den neuen "Dorfplatz" von Bodenengern. Dabei muss man wissen, dass am "Straßenzug" Bodenengern, der zu Rannenberg gehört, 10 Häuser und das Gut Bodenengern stehen. Steinmetz Fridjof Runge aus Antendorf hat es verstanden, das einst von Bildhauer Peter Lechelt geschaffene Buswartehäuschen zu verbinden und als eine Einheit darzustellen.

    Der Ortsvorsteher erinnerte bei der gemütlichen Feierstunde daran, dass vor über 10 Jahren Peter Lechelt, als er noch auf Gut Bodenengern wohnte, die Idee zu dem Kunstwerk hatte und die Mitglieder der Dofgemeinschaft ihn dabei unterstützten. Schon damals war eine Erweiterung angedacht, die jetzt mit Hilfe von Fridjof Runge umgestzt wurde. Eine Woche reine Arbeitszeit brauchte der Hobbykünstler, um mit Obernkirchener Sandstein und Feldsteinen das Bauwerk zu vollenden.

    An den Kosten von rund 1500 Euro haben sich die Dorfgemeinschaft und die Gemeinde Auetal beteiligt. Einige Mitglieder der Dofgemeinschaft aus Bodenengern haben zudem ehrenamtlich tatkräftig mit angepackt, um das Werk ins rechte Licht zu rücken. Als Torben Sven Schmidt zu Beginn der Veranstaltung eine Einheimische aus Bodenengern befragte, wie man den Platz bezeichnen könnte, erhielt er zur Antwort: "Sag doch einfach, wir sind das schönste Dorf der Welt mit dem schönsten Buswartehäuschen der Welt".

    Wer sich davon selbst überzeugen möchte, sollte das verschwiegene Tal zwischen Gut Oelbergen und Rannenberg einmal besuchen. Foto: tt

    Fridjof Runge (2. Reihe 3.v.re.) mit den ehrenamtlichen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft haben die Grotte geschaffen.

    Ortsvorsteher Heinrich Wente begrüßt die Mitglieder der Dorfgemeinschaft am neuen "Dorfplatz". AU06TT95 3 Heinrich Wente bedankt sich bei Steinmetz Fridjof Runge für das gelunge Bauwerk.

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