AUETAL-REHREN (tt). Mit einem Startschuss schickte die Jugendleiterin des Sportclubs Auetal, Imke McGinty, die Fackelträger auf die Reise, die das "olympische Feuer" der Knaxiade entzünden sollten. Zusammen mit dem Schützenverein und der Sparkasse Schaumburg hatten viele fleißige Helfer die Vorbereitungen getroffen, um den Auetaler Kindern einen vergnüglichen Nachmittag zu gestalten.
Allerdings dämpften Regenschauer immer wieder die Freude an den Spielen, die überwiegend auf dem Sportplatz stattfanden. Dort galt es, auf einem Parcours mit neun Stationen u.a. eine Kuh zu melken, einen Ball durch die olympischen Ringe zu schießen, mit einem Bobbycar und auf Skibrettern einen Slalom fehlerfrei zu bewältigen und Dosen zu kicken. Im Sporthaus durften die Teilnehmer mit dem Bogen schießen und mussten mit dem Lasergewehr und den Dartpfeilen ins Schwarze treffen.
Als Lohn winkten olympische Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Zwischendurch gab es Fruchtcocktails, Schoko-Crepes oder Grillwürstchen, die der Vorsitzende des SC Auetal, Dieter Grupe, nach einer Kostprobe auf "Doping" getestet und freigegeben hatte. Die Traubenzuckerpäckchen der Sparkasse durften ebenfalls unbedenklich eingenommen werden. Bei der Siegerehrung spielte im Hintergrund die Nationalhymne und die einen oder anderen kleinen Knaxianer "vergossen" eine Träne der Freude, als sie zur Siegerehrung aufgerufen wurden. In der Altersklasse 5 bis 7 Jahre ging die Goldmedaille an Cathlyn Wansner, die Silbermedaille an Liam McGinty und die Bronzemedaille an Etienne Huy. Bei den 8- bis 9-Jährigen übernahmen Maike Kuhlmann, Yannik Huy und Vivienne Wansner die Auszeichnungen. In der Altersklasse der Zehnjährigen wurde Gold, Silber und Bronze an Florian Kuhlmann, Lorenz Ratajczak und Patricia Oelke verliehen. Bleibt noch die Altersklasse der 11- bis 12-Jährigen, mit Philip Dunkley, Florian Schmidt und Canice Wanser auf dem Siegertreppchen. Trotz des schlechten Wetters gab es ein versöhnliches Ende der Spiele, als Luftballons mit Grüßen an Sportler in aller "Welt" auf die Reise geschickt wurden. Foto: tt