1. Kreuzrieher Friedhof in neuem Gewand

    Größter Teil der Erneuerungsmaßnahmen bereits abgeschlossen / Reese und Schieck zufrieden

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    KREUZRIEHE (nb). Die Sanierung der Friedhöfe war in der Samtgemeinde Nenndorf nach der Kommunalwahl eines der großen Themen, die im Zentrum öffentlichen Interesses standen. Die Verwaltung bereiste im Zuge der Vorbereitung sämtliche zugehörigen Ruhestätten und machte sich vor Ort ein Bild, das zur Bestandsaufnahme und Erstellung eines Aufgabenkataloges in Zusammenarbeit mit der Friedhofskommission beitragen sollte.

    "Ziel war es, notwendige Veränderungen durchzuführen und dabei möglichst geringe finanzielle Mittel einzusetzen. "Es ging darum, zu erneuern, aber auch vorzubeugen und auf diesem Weg Substanz zu erhalten", erklärte der Bürgermeister der Samtgemeinde Bernd Reese. In Kreuzriehe wurden in einem ersten Schritt in Eigenleistung bereits die Wege durch Verbundsteinpflaster verbessert, dann im linken Teil durch eine Fachfirma 270 Quadratmeter komplett neu gepflastert; die Höhe der Kosten für diese Maßnahme liegt bei 19.000 Euro. Um den kleinen Friedhof etwas ansprechender zu gestalten, wurden die vorhandenen Sitzbänke ausgetauscht; nun laden drei neue Holzbänke zum Ausruhen und Verweilen ein. Weitere Erhaltungsmaßnahmen sind für das gr0ße Holzkreuz vorgesehen, die Friedhofshütte, die zur Aufbewahrung von Gartengerät und Gießkanne genutzt wird, soll ebenfalls instand gesetzt werden. Die in die Kritik geratene Heckenbepflanzung wird bestehen bleiben, über die Wegnahme von Teilbereichen der Einfassungen werde noch beraten. "Die Art der Bepflanzung verfolgt ein Konzept, zudem werden die Hecken auch in biologischem Sinne genutzt, beispielsweise von Vögeln, die sich dort einnisten", so Reese. Innerhalb der nächsten vierzehn Tag soll ein umfassender Heckenschnitt erfolgen. "Der Friedhof in Kreuzriehe ist jetzt eigentlich in gutem Zustand" sind sich Bautechniker Sven Schieck und Bauamtsleiter Bernd Kampen einig. "Der Gußaufsatz für die Wasserpumpe ist vor nicht allzu langer Zeit erneuert worden, und die Unfallgefahr auf den Wegen ist ebenfalls beseitigt", formuliert Schieck eine abschließende Beurteilung. Foto: nb

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