LAUENHAGEN/GOLDBECK (pm). Vor wenigen Wochen noch standen sich die SG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl/Liekwegen und der SV Goldbeck im Kreispokalfinale gegenüber, nach dem Aufstieg der SG müssen nun beide Teams zum Auftakt der Frauenfußball-Saison im Bezirkspokal antreten.
Dabei könnte der Auftritt der Südkreislerinnen auf Bezirksebene allerdings sehr kurz ausfallen.
Der Vizekreismeister und Pokalfinalist empfängt am Sonnabend um 16 Uhr mit dem TSV Havelse II nicht einfach nur den Tabellenfünften der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga. Nicht zuletzt ist das Garbsener Team auch die Reserve eines Regionalligaaufsteigers, der sich in der Sommerpause mit der Bückeburgerin Monique Stahlhut und weiteren namhaften Neuzugängen verstärkt hat. Zur weiteren Schaumburger Fraktion im TSV-Kader gehören Silke Homeier und Jessica Koller (vormals TSV Bückeberge) sowie Yvonne Tünnermann und Maike Stickel (zuvor ASC Pollhagen-Nordsehl). Auch wenn diese alle in der vergangenen Saison zum Stammkader der ersten Mannschaft gehörten und in Goldbeck vermutlich nicht auflaufen werden, wäre ein Pokalerfolg des SVG kaum vorstellbar.
Größere Chancen dürfte die SG Lauenhagen am Sonntag bei ihrer ersten Aufgabe auf Bezirkebene haben. Der Doublegewinner im Kreis tritt ab 13 Uhr beim Nienburger Kreispokalsieger Landesberger SV an. Für den SG-Coach Dietmar Arndt dürfte die Partie ein Gratmesser für die Form seines Aufsteigers vor dem Punktspielstart in der Bezirksliga in einer Woche sein.
Seine Elf hat die Kreisliga in nur einer Saison hinter sich gelassen und brennt auf eine Standortbestimmung in der höheren Liga.
Das Weiterkommen gegen den Kreisligisten dürfte Arndt aber bereits fest eingeplant haben.