RIEHE (pd). Wenn der Verein "Glück-Auf" Riehe zur Pumpenfete einlädt können die Veranstalter sicher sein, dass sich viele Besucher von nah und fern dahin aufmachen. Schon früh nach Beginn der Veranstaltung sind die Bankreihen dicht besetzt und die Schautafeln mit Informationen über die Dorf- und Heimatgeschichte von interessierten Lesern umlagert. So war es auch diesmal, als das Thema "Riehe – ein Grenzdorf" im Mittelpunkt stand.
Wenn der Verein "Glück-Auf" Riehe zur Pumpenfete einlädt, sind die Sitzplätze rasch belegt.
Sehr zur Freude von Wilhelm und Ralf Schröder vom Arbeitskreis Heimatgeschichte des Vereins fanden sich auch an diesem Nachmittag sehr viele Besucher an der alten Pumpstation zwischen Riehe und Waltringhausen ein. "Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie gut unsere Pumpenfete angenommen wird", freute sich Ralf Schröder. Gefragt nach der Ursache für das große Besucherinteresse antwortet dieser: "Ich bin davon überzeugt, dass es unsere Kombination aus Geselligkeit und Information über die Dorfhistorie ist. Per Hauswurfsendung macht "Glück-Auf" rechtzeitig auf die Fete aufmerksam und auch im Jahreskalender der Vereine in Riehe steht der Termin frühzeitig festgeschrieben.
Seit 1999 gibt es durchgängig die Pumpenfeten und das Besucherinteresse scheint von Jahr zu Jahr größer zu werden. Um den Bedürfnissen nach "Speis´und Trank" auch nachkommen zu können, hat sich im Laufe der Jahre ein festes Organisationsteam herausgebildet. Für das Kuchenbüffet war auch diesmal wieder Erika Gümmer federführend tätig. Die Versorgung mit Getränken lag in den bewährten Händen von Adolf Ragge.
Für die Ausstellung war diesmal das Thema "Riehe – Ein Grenzdorf" gewählt worden. Dabei ging es um die drei Grenzanlagen Bückethaler Landwehr, "Schaumburger Knick" und die "Isenburg". Auf die besondere Bedeutung der so genannten "Knicks" und der Landwehr war der Arbeitskreis durch die Ausgrabungen auf dem Gelände des neuen "Hellweg-Baumarktes" gestoßen. Ein besonderer Zufall: Der historische Hellweg führt direkt hier entlang. Die Ausstellung in Riehe wurde komplettiert durch Material, das die Archäologin Ute Bartelt bei den Arbeiten an der Kreuzung Bückethaler Landwehr zusammengetragen hat. Wilhelm und Ralf Schröder haben diese weiter ergänzt und so aufbereitet, dass die Besucher der Pumpenfete ihre Freude am Studieren der Aufzeichnungen hatten. Foto:pd