1. Hortplätze genehmigt

    Zusätzliche Betreuerinnen in Haste und Bad Nenndorf

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    SAMTGEMEINDE NENNDORF (pd). Diejenigen Eltern, die für ihre Kinder nach den Sommerferien noch einen Hortplatz im Bereich der Samtgemeinde Nenndorf suchen, können aufatmen. Der Samtgemeinde-Ausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Plätze für die Hortbetreuung zum 1. September aufzustocken.

    In Haste wird es eine zusätzliche Kraft geben, die sich im Hort in der Grundschule nach Schulschluss um Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klasse kümmert.

    In einer ersten mit Erfolg laufenden Hortgruppe werden zehn Kinder betreut, dass ist auch die zulässige Größenordnung für eine Gruppe mit einer Betreuungskraft.

    Drei Kinder standen in der "Warteschleife", konnten wegen der Vorschriften nicht aufgenommen werden. "Mit der Anstellung einer weiteren Kraft kann die zweite Gruppe nun an den Start gehen", konnte der Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese jetzt verkünden.

    Über diese drei Kinder hinaus können in der zweiten Hortgruppe in Haste noch sieben weitere Jungen und Mädchen im Grundschulalter nachmittags betreut werden. "Anmeldungen sind dringend erwünscht", so Reese. Die Betreuung ist von 13 bis 16 Uhr gewährleistet.

    "Wenn in Haste drei Kinder zusätzlich aufgenommen werden können, dann können in Bad Nenndorf nicht neun Kinder vor der Tür stehen bleiben", hat Reese den Mitgliedern des Samtgemeinde-Ausschusses deutlich gemacht. In der Kurstadt werden derzeit 20 Kinder im Hort in der Berlin-Schule betreut. Zusätzlich dazu würden zum 1. September zehn weitere Schulkinder ausgenommen. Um die neun Kinder aus der "Warteschleife" unterbringen zu können, soll übergangsweise ein Betreuungsraum der Grundschule genutzt werden. "Da muss es noch Gespräche mit Schulleiter Torsten Rolke und dem Kultusministerium geben", erklären Reese und Junior. Wenn die neun Jungen und Mädchen in dem anvisierten Raum untergebracht werden könnten, müsse der Personalbestand im Bereich "Hort" von drei auf vier aufgestockt werden. Auch für den Hort in Bad Nenndorf gilt nämlich: Eine Kraft für bis zu zehn Kinder.

    Für jede Betreuungskraft im Hort muss die Samtgemeinde Nenndorf rund 24 000 Euro pro Jahr aus dem Etat locker machen.

    Um langfristig das Raumproblem bei der Hortbetreuung in den Griff zu bekommen, soll nach neuen Lösungen gesucht werden. Der Wegzug der Förderschule nach Rodenberg könnte da auch eine Rolle spielen, erklärte der Samtgemeindebürgermeister. Ob durch den Abzug der "Schule am Deister" Raumkapazitäten für einen Hort genutzt werden könnten, soll die Verwaltung im Auftrag der Politik in den nächsten Wochen bei Gesprächen mit dem Landkreis prüfen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an