1. Chlorgasalarm bleibt ohne Folgen

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    LAUENAU (al). Zum zweiten Mal binnen weniger Tage haben die Warnsensoren der Chlorgasanlage im Lauenauer Mineralbad angeschlagen. Doch in beiden Fällen ist kein gesundheitsgefährdender Stoff ausgestreten. Vor einer Woche hatte ein winziges Leck in einem Schlauch die Reaktion ausgelöst; jetzt war es ein Messsensor selbst mit korrodierten Teilen in seinem Innenleben. Das erfuhren Feuerwehrleute und Personal jedoch erst später: Sorgfältig und routiniert hatten sie auf den Alarm reagiert. Eine halbe Stunde vor dem üblichen Öffnen der Freibäder um 6 Uhr hatten die Mitarbeiter die Feuerwehr alarmiert, weil der Sensor einen Chlorgasgehalt in der Luft des abseits gelegenen Dosierraums anzeigte. Die Helfer rückten mit schwerem Chemieschutz an, setzten den Bereich unter einen Wassernebel, der Dämpfe im Fall des Austretens eingedämmt hätte. Danach schloss der Eingreiftrupp alle vorhandenen Gasflaschen und prüfte die mögliche Kontaminierung der Luft. Doch alle Messungen verliefen negativ, so dass von einer Fehlfunktion des Warnsystems ausgegangen wurde. Das bestätigte kurze Zeit später die sofort herbeigerufene Fachfirma: Ausgerechnet ein Messsensor war korrodiert und hatte deshalb die Warnung ausgelöst.

    Für den stellvertretenden Samtgemeindedirektor Jörg Döpke sind der Vorfall und dessen Folgen ein weiterer Beleg für das perfekte Funktionieren des Warnsystems. Stets werde die Anlage rechtzeitig vor dem Saisonbeginn und dann in regelmäßigen Abständen überprüft. Trotzdem lässt sich ein Defekt offenbar nicht ganz ausschließen: Vor einer Woche hatten die Senioren wegen eines porösen Schlauchs angeschlagen. Der feine Riss blieb zunächst jedoch unentdeckt: Erst die Fachfirma ermittelte später eine winzige Undichtigkeit als Ursache für den Alarm. Hauptamtsleiter Günter Wehrhahn: "So empfindlich sind eben die Instrumente."

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