RINTELN (ste). In einer Pressemitteilung des FDP Ortsverbandes heißt es: "Rinteln hat von jeher ein umfassendes schulisches Angebot vorgehalten und sich somit als Schulstandort einen Namen gemacht. Dies ist ein Standortfaktor von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Entwicklung der Stadt. Wer sich als Unternehmen für den Standort und als Privatmensch für den Wohnort Rinteln entscheidet, muss hier die denkbar besten Voraussetzungen vorfinden!"
Ein breit gefächertes Bildungsangebot gehöre ebenso dazu, wie attraktive Bau- und Wohngebiete und ein umfassendes Kultur-, Sport- und Freizeitangebot. Die FDP Schaumburg hat sich bereits Anfang Juni für die Errichtung von Gesamtschulen in Schaumburg öffentlich ausgesprochen und sich in einem Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden der FDP im Niedersächsischen Landtag , Dr. Philipp Rösler, gewandt, der Forderung des Koalitionspartners CDU nach Fünfzügigkeit entgegenzuwirken. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "...die Fünfzügigkeit führt zu erheblichen Kosten für bauliche Maßnahmen, denn es müssten für sechs Jahrgänge 30 Schulräume und auch einige Fachräume an jedem Standort verfügbar sein!" Man habe den Eindruck gewonnen, so die FDP, als wolle die Landesregierung die Einrichtung von Gesamtschulen im Landkreis verzögern, was einer deutlichen Missachtung des Elternwillens - auch hier in Rinteln - gleichkäme! "Die nächste IGS gehört nach Rinteln", sagte Paul-E. Mense, aber nicht weil Rinteln die größte Stadt im Landkreis ist, sondern weil hier ein gut funktionierendes dreigliedriges Schulsystem (Gymnasium, Real- und Hauptschule) existiere, das auf Wunsch vieler Eltern mit einer IGS ergänzt werden sollte, die dann in einem fairen Wettbewerb ihre Leistungsfähigkeit beweisen könne.