HANNOVER (ro). "Kritisch refektiert" habe Hannover 96-Chef Dieter Hecking auch den Verlauf der letzten Spielzeit, um sich eigenen Lernprozessen nicht zu verschließen. Diese Selbstreflektion findet er ganz normal: "Nach 34 Spieltagen wird es keinen Trainer geben, der sagen kann: Alles richtig gemacht!" Im Zentrum dieses Rückblicks befand sich die Phase nach der Winterpause, "als wir in ein Loch gefallen sind". Die Erkenntnis: "Vielleicht würde ich zukünftig bei einer ähnlichen Ausgangslage einen anderen Ansatz für Trainingsbelastungen wählen." Ohne regelmäßiges Hinterfragen der eigenen Arbeit sind wirkliche Entwicklungsschritte nicht möglich, ist der Fußballlehrer sicher. Gleichzeitig lobt Hecking explizit den Mut auch einmal neue Ideen umzusetzten. So spricht er seinem neuen Bundesliga-Trainerkollegen vom FC Bayern München "Riesenrespekt" für deren neues Trainingszentrum aus.
"So einen Komplex in dieser Kürze der Zeit aufzubauen - auch das zeigt die Power und Motivation von Jürgen." Der Rekordmeister habe sich "geöffnet für Innovationen", eine "Masse an Ideen" wurde damit transportiert. "Klinsi hat einen Vorteil: Er war in Amerika! Wenn man sich mit Leuten von unserem neuen Ausrüster Under Armour unterhält, erfährt man, dass diese Methoden dort gang und gebe sind. Aber zumindest im kleinen Rahmen bewegen wir uns auch so", erklärt Hecking.
Die Anschaffung des neuen Fahrradparks sei dabei nur eine Kompnente.