1. Hauptschule am Ostertor entlässt den 33. Jahrgang

    Ilka Hechtfischer mit Traumnote 1,8 / 95 Prozent nach Klasse zehn mit Abschluss

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    RINTELN (ste). Den 33. Jahrgang konnte die Schule am Ostertor (Hauptschule) jetzt feierlich entlassen, und dieser Jahrgang zeichnet sich durch besonders erfolgreiche Schülerinnen und Schüler aus. Allen voran Ilka Hechtfischer mit der Traumnote 1,8. Sie bekam bereits kurz vor der Schulentlassung ein Stipendium der Volksbank in Schaumburg. Sie zeichnete sich außerdem durch ihre Gesangseinlagen bei der musikalischen Umrahmung aus. Auch die Bläserklasse zeigte nach einem Jahr Unterrricht ihre ersten Erfolge. Als zweitbeste Schülerin verlässt Schülersprecherin Jennifer Reich die Schule. Sie sprach in ihren Abschiedsworten für die gesamte Schülerschaft den Dank an alle Erwachsenen aus, die sie in ihrer Entwicklung begeleitet haben. Als Sprecher der Lehrerschaft wande sich Rudolf Wilharm an die Schüler. Er erklärte, dass die jungen Erwachsenen ihr ganzes Leben über mit Papier zu tun haben werden. Von den Windeln über das Toilettenpapier und Malbögen bis hin zu Schulheften und dann zum Zeugnis und den Geldnoten. Seine Wünsche für die Schüler waren, dass sie immer das richtige Papier, in der Form von guten Zeugnissen und Euronoten, in der Hand halten. Schulrektor Heinz Pettenpaul verwies darauf, dass Schule nur gelingen könne, wenn die Eltern mitarbeiten. "Kümmern sie sich um ihre Kinder", forderte er, "denn sie haben es verdient!" Außerdem sprach Pettenpaul sich für eine längere gemeinsame Beschulung aus und damit indirekt für eine IGS. Seiner Meinung nach könne man die Schüler weiter bringen, wenn sie nicht nach Klasse vier getrennt würden. Insgesammt verlassen 58 Schüler die Klasse neun. 75 Prozent davon gehen weiter in Klasse zehn. Bei 40 Schülern der zehnten Klasse erreichten 25 einen Realschulabschluss und zwei sogar den erweiterten. Insgesammt erreichten 95 Prozent der Zehntklässler einen Schulabschluss.

    Für besondere Leistungen wurden Clemens Priefert und Xenia Bestcastnaja von Rudolf Wilharm mit einem Buchpräsent ausgezeichnet. Sie kümmerten sich auf der Klassenfahrt in Italien eine Woche rührend um ein fünfjähriges Kind, das von seiner Mutter verstoßen wurde. "Sie boten ihm das Paradies auf Erden, doch nach Recherchen seinerseits musste das Kind dann doch zurück ins Elternhaus", so Wilharm. Ein weiteres Buchpräsent ging an Schülersprecherin Jennifer Reich, überreicht von Lehrerin Domenique Reddigan, sowie an die Jahrgangsbeste Ilka Hechtfischer, die vom Rektor ausgezeichnet wurde. Besonders lobenswert konnte Pettenpaul auch die achten Klassen erwähnen. Sie schnitten bei der zentralen Vergleichsarbeit in Mathematik im Land Niedersachsen überdurchschnittlich gut ab.

    Für die Elternratsvorsitzende Marita Fahrensohn und die Fördervereinsvorsitzende Doris Lehmeier gab es Blumen und ein Buchgeschenk. Zum ersten Mal konnte der Fördervein den anschließenden Empfang finanzieren.

    Foto: ste

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