HANNOVER (ro). 25 Spieler plus Trainer- und Betreuerstab weilten seit Montag im Trainigsquartier Bad Pyrmont eingetroffen. Sechs Tage voll harter Konditionsarbeit. Drei Einheiten täglich hatte Coach Dieter Hecking auf die Agenda gesetzt: Neben Lauf- und Platzeinheiten wurde auch geradelt.
Noch vor dem Frühstück im 5-Sterne-Quartier Steigenberger ging es ab 7.45 Uhr auf die neuen Spinningräder, um das Herz-Kreislauf-System "gelenkschonend zu aktivieren", wie Hecking erklärte. Der neue "Fuhrpark", den man aus Hannover mitgebracht hatte, war gleichzeitig Alternative zum üblichen Auslaufen nach Training und Spielen. "Ich halte es für sinnvoller auf dem Fahrrad auszuradeln, anstatt gelangweilt zwei Runden zu laufen". so Hecking. Seine Schützlinge durten sich dabei auch gerne per iPod beschallen lassen. Ab 10.30 Uhr standen regelmäßig Übungen mit dem Ball auf dem Programm, die Nachmittagseinheit um 16.30 Uhr war geprägt von verschiedensten Lauf- und Konditionsübungen. Sehr hilfreich war dabei die Möglichkeit der direkten Leistungsdiagnostik. Alle Spieler sind dabei verkabelt. Ingo Geisler, Neumitglied des Betreuerstabs, konnte bereits per "real-time" die Herzfrequenz jedes einzelnen Akteurs messen und überwachen, notfalls vorbeugend eingreifen. Diese Form der Trainingsüberwachung wurde von den Roten erstmals genutzt wird.