RINTELN (ste). Der Vortrag von Gabriele Heise, Radiojournalistin für NDR Info, organisiert vom Hospizverein Rinteln, war sehr gut besucht und Marion Smitz aus Rinteln war eine der Zuhörerinnen. Sie empfang den Vortrag für sich selbst als überaus wichtig und erkannte für sich: "Der Abend gab mir die Hoffnung, dass sich jemand in der schwersten Stunde meines Lebens bereit erklärt, mich auf diesen Wege ein kleines Stück zu begleiten."
Sie verfasste einen kurzen Bericht über den Vortrag: "Nach einem interessant gestalteten Vortrag über die Wichtigkeit der Aufklärung des Wunsches in Würde sterben zu können, bis zu seinem Tod das Leben nach seinem Wunsch gestalten zu können, vielleicht auch sein Leben so zu gestalten, dass der Tod seinen Schrecken verliert und intensiv zu leben, wurde eifrig über die vorgestellten Ansichten und aufgeworfenen Fragen der Referentin diskutiert. Viele der Zuhörer stellten auch ihre Ansichten zur Sprache und zur Diskussion.
Immer wieder stellte sich heraus, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiter/innen des Hospizvereines ist, die auch die Aufklärung der Menschen im Vordergrund hat. Noch einmal möchte ich auf das Thema Ars moriendi, die Kunst des Sterbens als Lebenskunst eingehen. Würde, in Würde zu sterben, Sterben, Loslassen und Gehen, Gehen: wirklich ein Ende finden.
All diese Begriffe sind geblieben. Aber war es das wirklich, war nur das Loslassen gemeint? Oder vielleicht auch das, was uns die Kraft gibt, alles ein wenig gelassener zu sehen.
Weniger von der Angst und Bedrängnis vor dem, was auch immer da noch kommt, zu fühlen. Mir persönlich gab der Abend die Hoffnung, dass ich mein Leben genießen kann und will.
Es nahm ein Stück meiner Angst, der Angst das ich einen Weg, meinen Weg, alleine gehen muss. Einen Weg der doch so schwer sein könnte. Nicht nur wenn "ich" einmal gehen muss, sondern auch für die wo jemand diesen Weg schon beschritten hat und gegangen ist. Das ist für mich die Kunst des Lebens; das Sterben gehört einfach dazu.