1. Rodenberg rüstet sich fürs Bürgerschützenfest

    Am Wochenende geht es rund in der Deisterstadt / Viel Showprogramm und Traditionelles

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    RODENBERG (pd). Es ist wohl die Mischung, die für das Besondere beim Rodenberger Bürgerschützenfest sorgt. Da ist zum einen der fest in eine Ordnung eingebundene Ablauf mit Aufmärschen, Schießordnung, Proklamation und dem Trunk aus dem Willkömm. Und da ist auf der anderen Seite die Lockerheit, mit der man dabei sein kann. Denn beim Bürgerschützenfest sind all diejenigen herzlich willkommen, die Geselligkeit und gute Laune zu schätzen wissen. Abseits von Vereinsklüngeln und für jede Altersgruppe gedacht. Die gute Laune an allen drei Tagen im Festzelt, auf dem Festplatz und bei den Aufmärschen ist ansteckend.

    Nach der Europameisterschaft, die ja mit dem Gewinn des Vizemeistertitels für die deutschen Fußballer zu Ende gegangen ist, haben viele Rodenberger ihren Fahnenmast gleich stehen lassen. Denn nach der Deutschlandfahne ist jetzt die Rodenberger Stadtfahne in den Farben rot, weiß und grün an der Reihe. Viele steigen in diesen Tagen auf den Boden oder suchen im Keller nach den übrigen Dekorationsartikeln für das Bürgerschützenfest. Vorgärten und Balkone werden mit Wimpelketten und Fähnchen geschmückt. Und die Fahne ist geradezu ein "Muss" für eingefleischte Schützenfest-Fans. Einen regelrechten Boom erlebte in den vergangenen Jahren die Fahnenweihe unter der Obhut von Schützenoberst und Adjutant.

    Auch für diejenigen, die nicht mitmarschieren in den Reihen der Jungschützen, der Knüppelgarde und der Bürgerschützen, ist ein Besuch des Schützenfestes bestimmt lohnenswert. Denn es wird für die ganze Familie allerhand geboten an den drei Festtagen. Da gibt es Fahrgeschäfte und Buden auf dem Festplatz. Und ein Blick auf das Programm des Bürgerschützenfestes 2008 überzeugt: Da steckt viel Unterhaltung drin für Jung und Alt.

    Den Auftakt macht wie immer das Kinderfest, dem der farbenprächtige Umzug vorausgeht. Bei Spaß und Spiel können sich die Kleinen vergnügen. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee und Kuchen. Die Aufführungen von Kindertanzgruppen sind ein besonderer Höhepunkt im Programm am Sonnabend.

    Am Abend geht es mit dem Abholen des Oberst und seiner Rede am Ehrenmal weiter. Die Abordnungen der Jungschützen stimmen sich schon mal auf den Marschiertakt für die nächsten zwei Tage ein. Alles unter der Führung von Frank Döpke, dem Jungschützenhauptmann.

    Dann geht es ins Festzelt zum großen Tanzvergnügen. Bei freiem Eintritt natürlich.

    Der Sonntag startet besinnlich mit dem Ökumenischen Gottesdienst. Der Festwirt bietet danach Erbsensuppe mit Einlage an. Fürs Kochen bleibt an diesem Tag ohnehin wenig Zeit, denn schon um 14.30 Uhr müssen die "Herren der Schöpfung" auf dem Amtsplatz antreten. Nach der offiziellen Eröffnung des Bürgerschützenfestes 2008 beeilen sich die meisten Rodenberger, um so schnell wie möglich im Festzelt zu sein. Denn "frühes Erscheinen sichert die besten Plätze" lautet das Motto für den beliebten Heimatnachmittag.

    Diesmal darf sich das Publikum auf ein besonders abwechslungsreiches Programm freuen.

    Der Montag ist der Haupt-Festtag in Rodenberg. Da geht es schon um 9 Uhr los mit dem Antreten der Schützenbataillone auf dem Amtsplatz. Wenn Stadtdirektor, Bürgermeister und der Bürgerschützenkönig 2007, Jens Hoffmann, abgeholt sind, geht es rasch weiter zum Festplatz. Hier wartet ein deftiges Katerfrühstück auf die Marschteilnehmer. Dann wird es ernst, denn am späten Vormittag wird der Bürgerschützenkönig 2008 ausgeschossen.

    Die Namen des neuen Würdenträgers und der besten Schützen werden im Verlauf des "Festessen mit Damen" bekannt gegeben. Immer wieder eine mit Spannung erwartete Angelegenheit.

    Mit dem Einbringen der neuen Majestäten in die Stadt und einem Schlussappell endet das "Straßenprogramm". Um 20 Uhr wird der neue Bürgerschützenkönig mit seiner Begleitung im Festzelt erwartet. Dann stehen nur noch Tanz und gute Laune auf dem Programm. Soviel, wie es die Kondition jedes einzelnen Besuchers noch zulässt. Foto:pd

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