BAD NENNDORF (pd). "Bad Nenndorf ist bunt", das Bündnis gegen Rechtsextremismus, bietet am Mittwoch, 8. August, einen Besuch in der Gedenkstätte Hannover-Ahlem an, die seit Ende 1941 zum Ort von Terror und Verbrechen an Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten, Sinti, Homosexuellen und anderen Minderheiten, an Zwangsarbeitern und sowjetischen Kriegsgefangenen wurde. Das Gebäude war Außenstelle und Gefängnis der hannoverschen Gestapoleitung, Folter- und Hinrichtungsstätte. Von hier aus wurden von 1941 bis 1944 weit mehr als 2000 Menschen in Konzentrationslager deportiert. Nach dem Besuch der Gedenkstätte folgt eine Stadtrundfahrt durch Hannover zur früheren Stätten des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung ist gedacht für Jugendliche ab 14 Jahren. Los geht es um 9.30 Uhr vom Agnes-Miegel-Platz aus. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden bis zum 20. Juli unter 0179/2313698 entgegen genommen.
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Fahrt zur Gedenkstätte
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