HÜLSEDE (pd). Die Sporthalle Hülsede ist ohne Zweifel in die Jahre gekommen. Die vor rund 50 Jahren ihrer Bestimmung übergebene Einrichtung ist jetzt von den Mitgliedern des Ausschusses für Planungs-, Bau- und Umweltangelegenheiten der Samtgemeinde Rodenberg besucht worden. Hintergrund dieses Ortstermins ist eine Vielzahl von Baumängeln, die behoben werden müssten. Eine gute Grundlage für die Einschätzung des derzeitigen Bauzustandes bot eine Auflistung von Karl Egbert Gelfert.
Das Wasser schlägt an einigen Stellen der Halle durch. Der Schwingboden ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die Sanitäranlagen benötigen dringend eine Sanierung. Eine Vielzahl von Fenstern müssen ausgetauscht werden. Die Heiztechnik ist marode. Wände rufen nach Farbe und Isolation. Das ist nur eine kurze Auflistung der Arbeiten, die tatsächlich an der Halle erledigt werden müssten. Der Präsident des TuS Concordia Hülsede, Karl-Heinz Wellhausen, gab den Ausschussmitgliedern einen kurzen Überblick über die Nutzung der Halle. Wie die Ratsvertreter erfuhren, sind Tischtennisspieler, Prellballer und Fußballer des Vereins dort im Trainingsbetrieb eingegliedert, aber auch die Ortsgruppe des DRK. Im Verlauf der Aussprache empfahl Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann, die von Gelfert vorgelegte Mängelliste als Grundlage für eine genaue Kostenkalkulation zu verwenden. Im Haushalt für dieses Jahr gebe es keinen Spielraum mehr, daher würden Beratungen über Sanierungsmaßnahmen erst zu den Haushaltsberatungen für 2009 Sinn machen. Ratsherr Frederik Platte (CDU) stellte die Grundsatzfrage: "Ist die Halle noch zukunftsfähig?" Heilmann konnte darauf nur antworten, dass man abwarten müsse, was die Kostenkalkulation ergeben werde. Bei einem sechsstelligen Betrag müsse man schon Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen. Sicher sei nur, dass eine Sanierung nicht innerhalb kurzer Zeit durchgeführt werden könne. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, die Verwaltung mit einer exakten Kostenanalyse zu beauftragen. Foto:pd