RINTELN (km). An der Grundschule Nord starteten jetzt die diesjährigen ADAC-Fahrradturniere, und wie in den Vorjahren übernahm die Sportfahrer-Gemeinschaft Rinteln im ADAC (SFG) die Durchführung. Unter der Leitung von Christina Neubauer mussten die sechs dritten und vierten Klassen auch diesmal wieder einen eng angelegten Parcours bewältigen.
Konzentration und Spannung kurz vor dem Start.
Das eigene Fahrrad wie auch der Helm waren dabei erwünscht, bevor die verschiedenen Schwierigkeitsgrade in Angriff genommen wurden: Ein korrekter Start (mit Kopfdrehen), ein schmales Spurbrett, ein Kreisel, der mit einer Hand zu durchfahren ist, während mit der anderen ein mit einer Kette verbundener Griff zu halten ist. Dann kommt die "große Acht", in der kleine Holzklötzchen den Fahrbahnrand markieren, ein Schrägbrett und Abbiegen mit Handzeichen - und gleichzeitig müssen sich die Jung-Piloten auch noch eine Zahl merken. Die nachfolgende Slalomstrecke und das punktgenaue Bremsen im Ziel beenden dann den Durchlauf.
Alle Teilnehmer waren mit Aufmerksam und Eifer dabei, und auch der Spaß an der Sache kam nicht zu kurz. Den Besten winkt zudem eine weitere Qualifikation zu den Bezirks- oder Landesmeisterschaften. Grundschulrektor Horst Ahlswede und seine Kollegen hatten schon viele Wochen zuvor im Unterricht mit der Vorbereitung der Turniere begonnen. Der Verkehrserziehung wird in der Schule allgemein viel Platz eingeräumt. Allerdings wünschen sich die Verantwortlichen nicht nur zu den Fahrradturnieren das besondere Eltern-Augenmerk für den technischen Zustand der Räder ihrer Kinder: Es sollte zu den Selbstverständlichkeiten gehören, das ganze Jahr über darauf zu achten. "Gezieltes Trainieren soll Risiko reduzieren und das Fahrverhalten im Straßenverkehr verbessern," so Christina Neubauer über den praktischen Effekt der Übung, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen und somit einigen hundert Kindern durchgeführt wird. "Die Anforderung im Straßenverkehr ist groß, und Gefahren müssen rechtzeitig erkannt und vor allem eingeschätzt werden. Die Fahrradturniere sind dazu ein sinnvoller Beitrag, der natürlich auch im Elternhaus Fortsetzung finden sollte."
Den mitwirkenden Eltern und den fleißigen Helfern der SFG - Ramona, Gundula und Karl-Heinz - sprach die Übungsleiterin schließlich besonderen Dank aus, da die zeitaufwändigen Turniere, die ausschließlich vormittags statt finden, ohne ehrenamtliche Unterstützung kaum durchgeführt werden könnten.