RINTELN (ste). Der Hospizverein Rinteln lädt am Dienstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr in den Veranstaltungsraum des Kreiskrankenhauses Rinteln zum Vortrag "Ars moriendi - Die Kunst des Sterbens als Lebenskunst" ein und verspricht philosophische und theologische Einsichten.
Die Kunst des Sterbens (Ars moriendi) wird neu entdeckt: Menschen möchten ihr Sterben als ihre letzte Lebensphase nach ihren eigenen Lebensüberzeugungen gestalten. Dazu gehört nicht nur, dass Menschen selbst über medizinische lebensverlängernde Maßnahmen entscheiden möchten. Es gilt auch, bewusst Abschied zu nehmen, sich dem Tod zu stellen und das "Danach" in den Blick zu nehmen. Die "Ars Moriendi" lässt sich lernen, wenn schon zu Lebzeiten eine "Ars Vivendi" wachsen kann, also eine Lebenskunst, die den Alltag als Lehrmeister auch für Zeit des Danach entdeckt.
Hier und Jetzt können Vertrauen und Hoffnung in der Seele vertiefen, die auch durch die letzte Etappe des Lebens getragen wird.
Als Referentin konnte der Hospizverein Gabriele Heise, als Radiojournalistin überwiegend für NDR Info tätig, gewinnen.
Sie ist auch Ehe-, Familien- und Lebensberaterin. Der Vortrag ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten. Im Vorfeld des Vortrages ist es ab 18.30 Uhr möglich, sich über den Veabschiedungsraum zu informieren.