RINTELN (ste). Das Fazit des diesjährigen Bauernmarktes in Rintelns Innenstadt kann nur lauten: "Spitzenklasse!" "Mehr geht nicht", wusste auch Marktmeister Jürgen Pleitner, für den es der letzte selbst organisierte Bauernmarkt bei einem Felgenfest war. Er wird noch in diesem Jahr seine Geschäfte an Nachfolger Daniel Jakschik abgeben.
Strahlender Sonnenschein, strahlende Gesichter: Der Bauernmarkt sprengt alle Erwartungen.
Die Innenstadt war von morgens bis abends mit Menschen gefüllt, die Geschäfte geöffnet und die Aktionen auf Markt- und Kirchplatz hatten Magnetwirkung. Nicht nur aus Hess. Oldendorf, Hameln und sogar Bodenwerder kamen die Radler nach Rinteln, um hier den Bauernmarkt zu besuchen, auch reisten viele Gäste mit dem Auto von Nah und Fern an, um Rinteln als Start- und Zielort für das Felgenfest zu nehmen und dabei auch den attraktiven Bauernmarkt zu besuchen. Der bot wieder einmal eine bunte Mischung aus Vorführungen und Leckereien, aus Nutz- und Zierpflanzen, aus Information und Einkaufsmöglichkeiten. Besonders beliebt war dabei die Ausstellung der Ackerbürger mit ihren historischen Gerätschaften und dem Backofen, aus dem der Kuchen gleich blechweise an die Kunden verkauft wurde. Der Rintelner Reitverein zeigte, wie sich die Kinder auf ihr Voltigierprüfungen vorbereiten, die Gastronomie in der Innenstadt bewies mit Radlerangeboten ihr Herz für die Fahrradfahrer und die heimischen Hofläden zeigten, was die eigene Produktion so zu bieten hat.
Der Andrang war groß, die Schlangen vor den Ständen jedoch nicht ansatzweise so lang wie vor den Eisdielen, die mit der Produktion ihrer Spezialitäten wie Drachenfrucht oder Yoghurt-Orange kaum nachkamen.
Auch Theo Milonas vom EDEKA-Markt in der Brennerstraße war froh, dass er seine Türen beim Bauernmarkt und Felgenfest geöffnet hatte: "Getränke und Obst gingen wie geschmiert! Jetzt kann ich nach einem anstrengenden aber schönen Tag mit meinem Nachbarn einen
Ouzo und ein Bier trinken!" Prost!
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