RINTELN/STEMMEN (ste). Dass die Vielfältigkeit unserer heimischen Flora nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch das Vorkommen verschiedenster Tierarten und ihre Vielfalt mitbestimmt, ist ein wichtiger ökologischer Zusammenhang, weiß Nick Büscher als Vorsitzender des Rintelner Naturschutzbundes.
Der NABU Rinteln kann in Stemmen bei seiner ökologischen Wanderung mit Dr. Eckard Marx interessante Pflanzen- und Tierarten erkennen.
Und daher veranstaltete der NABU Rinteln unter Leitung von Herrn Dr. Eckard Marx eine botanische Wanderung. In Stemmen bot sich hierzu als erste Station die Gutsmauer an der Hauptstraße an, wo gleich drei verschiedene Farnarten bewundert werden konnten. Weiter ging es durch den Ort in das nahe gelegene Naturschutzgebiet. Hier gab es nicht nur seltene Pflanzen wie Lupine, Sandmohn, Acker-Stiefmütterchen, Gamander-Ehrenpreis und echte Kamille zu sehen, sondern auch Vögel, die sich in diesem Gebiet wohlfühlen. Es konnten Kuckuck, Goldammer, Schwanzmeise sowie Mehl- und Rauchschwalbe bei der Futtersuche beobachtet werden.
Eine besondere Entdeckung konnte am Hang der Sandkuhle gemacht werden: Eine große Kolonie von Uferschwalben hat die Steilwand dazu genutzt, um dort ihre Brutröhren zu errichten und ihre Jungen großzuziehen.
Die interessierten Teilnehmer trafen während der dreistündigen Wanderung auf knapp 100 verschiedene Pflanzenarten, wozu Herr Dr. Marx viele Informationen über die besonderen Standortansprüche und weitere ökologische Zusammenhänge berichten konnte. Foto: privat