1. Mehr Parkplätze für die Pendler

    Rat stimmt für Ausbau der "P & R"- Anlage / 67 Stellflächen mehr

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    HASTE (pd). Der Rat der Gemeinde Haste hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die vorhandene "Park & Ride"- Anlage am Bahnhof auszubauen. Die Kosten für die Erweiterung um 67 Stellplätze werden mit 290 000 Euro beziffert. Die Umsetzung der Ausbaupläne ist davon abhängig, dass beantragte Fördermittel und Zuschüsse verbindlich zugesagt werden und die Gesamtfinanzierung damit gesichert ist.

    Der "Park & Ride"- Parkplatz wird stark frequentiert. Weil aufgrund der immer weiter steigenden Benzinpreise das Bahnfahren immer attraktiver wird, soll nach dem Willen der Ratsvertreter in Haste die Zahl der Stellplätze erhöht werden.

    Um in Zukunft noch mehr Pendlern, die verstärkt aus den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg nach Haste kommen, einen Parkplatz in direkter Nähe zum Bahnhof bieten zu können, soll die Aufstockung erfolgen. Die neuen Parkplätze sollen in zwei Bereichen untergebracht werden. Einmal auf dem stillgelegten Bahngleis "32" und dem angrenzenden Bahnsteig (42 Plätze) und zum zweiten auf einer Grundstücksfläche entlang der Straße "Am Forsthaus" (25 Plätze).

    Die entsprechenden Förderanträge für die Maßnahme müssen bis Ende Mai bei der Landesnahverkehrsgesellschaft vorliegen. Die Gesamtkosten von geschätzten 290 000 Euro sollen nach folgendem Plan finanziert werden: 79 000 Euro kommen als Regionalisierungsmittel des Bundes für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV), die vom Landkreis verteilt werden. Der Kreisentwicklungsausschuss hat den bereits gestellten Antrag der Gemeinde Haste befürwortet. Von der Landesnahverkehrsgesellschaft sind 181 000 Euro in Aussicht gestellt. Im Vorfeld wurde die Maßnahme als förderwürdig beurteilt. 30 000 Euro muss die Gemeinde Haste aus Eigenmitteln beisteuern. Ein so genannter "Gestattungsvertrag" über eine Laufzeit von mindestens 25 Jahren zwischen der Bahn AG und der Gemeinde Haste ist nach Auskunft von Heinrich Bremer vorbereitet. Dieser befinde sich im Moment in der "Abstimmungsphase", so der Gemeindedirektor. Ein Grunderwerb der 1230 Quadratmeter Fläche zwischen der Straße "Am Forsthaus" und dem Wartehäuschen sei im Moment nicht möglich. Die Bahn wäre aber grundsätzlich verkaufsbereit.

    Laut Vorlage ist mit einer Entscheidung über die Gewährung von Fördermitteln in der ersten Januarhälfte 2009 zu rechnen. Bei optimalem Verlauf könnte im Frühjahr des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Investitionsprogramm 2008 sind die Baukosten und Fördermittel für 2009 eingeplant. Um die Maßnahme haushaltsrechtlich im Interesse einer zeitnahen Abwicklung zur Ausführung bringen zu können, hat die Verwaltung dem Rat empfohlen, im Nachtragshaushalt 2008 eine Verpflichtungsermächtigung über 290 000 Euro aufzunehmen. Dem wurde auch entsprochen. Foto:pd

    Ein gewohntes Bild: Die zur Verfügung stehen Stellplätze im "Park & Ride"-Bereich sind an Werktagen nahezu voll.

    Das stillgelegte Gleis soll mit Bahnsteig verschwinden, um so Platz für weitere Einstellmöglichkeiten für die Pendler zu schaffen.

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