1. Besucherzahl hat sich im "Magic House" verdoppelt

    Betreuerin kann positives Fazit vorweisen

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    RODENBERG (pd). Die Sozialarbeiterin Tanja Kluge stand im Verlauf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Heimatpflege der Stadt Rodenberg Rede und Antwort über ihre bisherige Arbeit im "Magic House". Sie konnte unter anderem berichten, dass sich die Zahl der regelmäßigen Besucher des Freizeittreffs an der Stadtschule seit Oktober 2007 verdoppelt hätte.

    Ein Konzept über Zielsetzung und Zielgruppen für das "Magic House" liegt seit kurzem in der Verwaltung vor. Wie Tanja Kluge als Verantwortliche für den Treffpunkt erklärte, würden immer mehr Jugendliche die Einrichtung besuchen, mehr oder weniger regelmäßig.

    Täglich würden im Schnitt bis zu zwölf Besucher die Angebote der Offenen Jugendarbeit unter der Leitung von Tanja Kluge nutzen. Um die Anzahl der weiblichen Besucher zu erhöhen, möchte sich Kluge verstärkt auf die Mädchenarbeit konzentrieren. Als besonders gut stufte die Sozialarbeiterin die Zusammenarbeit mit der Kollegin aus der Stadtschule ein. Man stehe in einem regelmäßigen Austausch.

    Bei den Präventions-Projekttagen der Schule hat Tanja Kluge sich mit einem Programmpunkt beteiligt, auch um auf diese Weise für den Anlaufpunkt "Magic House" Werbung zu machen. Die Jugendlichen seien mehr bereit, die Regeln anzunehmen, wobei das Rauchen immer noch ein Problem darstelle.Tanja Kluge hält es für unbedingt notwendig, die Offene Jugendarbeit in Rodenberg auszuweiten. "Gerne würde ich das Haus länger offen halten". Wichtig sei ihre Arbeit auch vor dem Hintergrund einer konstanten Drogen- und Gewaltprävention. Hier gebe es verstärkten Handlungsbedarf "Nachmittags kreis hier schon ab und zu der Joint", brachte es Kluge auf den Punkt.

    Gerne hätte sie mehr "sichere Besucher". Der größte Teil der Jugendlichen wären Schüler der Stadtschule, zumeist mit Migrationshintergrund und deutscher Staatsangehörigkeit. Über die zweimal wöchentlichen Öffnungszeiten von jeweils vier Stunden hinaus möchte Tanja Kluge gerne eine Mädchenzeit anbieten. Die Wahl des Jugendrates vom "Magic House" kündigte sie für Juni an. "Das soll aber keineswegs eine Konkurrenz zum Jugendparlament der Samtgemeinde darstellen", betonte sie ausdrücklich. Ein enger Austausch zwischen dem Jugendparlament und den zwei Vertretern des Jugendrates sei nach ihrer Einschätzung nicht nur wünschenswert sondern auch sinnvoll. Foto:pd

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