1. Jerusalem: Die Bedeutung der heiligen Stadt für den Islam

    Berhard Priesmeier referiert heute im Haus der Weltreligionen

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    STEINBERGEN (km). In zwei Vortrags-Veranstaltungen im Haus der Weltreligionen stand zuletzt Jerusalem als die heilige Stadt der Juden und der Christen im Mittelpunkt. Am heutigen Samstag, dem 17. Mai, wird Bernhard Priesmeier die Reihe mit einem Referat unter dem Titel "Bräutigam der Kaaba - Jerusalem: Heilige Stadt der Moslems" fortsetzen.

    Für den Islam ist Jerusalem nach Mekka und Medina die drittwichtigste heilige Stadt. Als der Prophet Mohammed seine legendäre Nachtreise zu den himmlischen Gefilden antrat, machte er in Jerusalem einen "Zwischenstopp". Erst von dort, vom Felsen unter der heutigen Kuppel des so genannten Felsendoms, begann der Aufstieg.

    Die Kaaba in Mekka gilt als die "Braut" dieses Felsens. Sie wird am Ende der Zeiten zu ihrem Bräutigam geführt und mit ihm vereint. So ist Wesentliches aus Mekka der Stadt Jerusalem zugeordnet. Jerusalem gewinnt damit einen einzigartigen Stellenwert für die Moslems in aller Welt. Da der Felsendom an der Stelle errichtet wurde, wo vorher der jüdische Tempel stand, bietet er Anlass zu konfliktreichen Auseinandersitzungen. -

    Der Rintelner Bernhard Priesmeier ist ein ausgewiesener Kenner des Islam. Er steht nach dem Vortrag auch zum Gespräch zur Verfügung. Der Eintritt zu der Veranstaltung, die um 17 Uhr im Haus der Religionen auf dem "steinzeichen"-Gelände beginnt, ist frei. Ab 16.30 pendelt ein kostenloser Kleinbus zwischen dem Parkplatz der "Erlebniswelt" und dem Haus der Religionen.

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