1. Unterwegs auf den Spuren von Wilhelm Busch

    Geführte Tour am Internationalen Museumstag / Abfahren mit dem Planwagen oder dem Fahrrad

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    WIEDENSAHL. Am Internationalen Museumstag am Sonntag, 18. Mai, bietet das Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl zum zweiten Mal in diesem Jahr eine geführte Fahrrad- und Planwagen-Tour "Auf den Spuren von Wilhelm Busch" rund um seinen Geburtsort in der historischen Drei-Länder-Ecke zwischen Hannover, Preußen und Schaumburg-Lippe an.

    Die in einer Richtung ausgeschilderte Route führt zu den Denkmälern, die Busch mit seinen Bildern seiner Heimat gesetzt hat, führt von Wiedensahl über Raderhorst-Klanhorst, Ilse-Hagedorn und dortigen Waldlehrpfad in die Neuenknicker Ortsteile Quinheide, Östringhusen und Lindenau. Weiter geht der Weg auf gut 25 Kilometern Gesamtlänge zu Rodes Findlingswald, durch den Rosenhäger Ortsteil Seelhorst und über den Kollweg, historische Grenze zwischen Preußen und Hannover und heute zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, zurück zum nördlichsten Zipfel Wiedensahls.

    Von dort weisen die grün-weißen Schilder über den Ziegeleiweg in den Wiedensahler Genossenschaftsforst.

    Vorbei an Schweinehirtenhaus, Naten und Schaumburger Landwehr kommt der Kulturradler dann von Südosten wieder in den Marktflecken Wiedensahl. Vorbei am Dorfteich "Sahl" erreicht er nach gut drei Stunden das Alten Pfarrhaus, wo Wilhelm Busch zwischen 1872 und 1879 zahlreiche seiner großartigen Bildergeschichten schuf. Spannend für den heutigen Betrachter ist dabei der Blick auf die Landschaft im Vergleich von vor mehr als 100 Jahren mit heute. Was hat sich verändert, was ist erhalten geblieben?

    "Ausgeflaggter" Startpunkt der Tour ist um 10.30 Uhr das Geburtshaus im Zentrum Wiedensahls. An den zwölf Stationen entlang der Strecke erklären Tafeln mit den Busch-Bildern die historischen Zusammenhänge. Voranmeldungen werden erbeten bis zum 15. Mai. Die Ausleihe von Fahrrädern ist vor Ort möglich.

    Zugleich bietet der 18. Mai die letzte Gelegenheit, die Busch-Originale aus seinem "Wiedensahler Skizzenbuch" im Geburtshaus zu sehen. Eine Woche später beginnt dort dann die Ausstellung "Zum Schauen gegeben" mit Busch-Gemälden aus Privatbesitz.

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