EISBERGEN (km). Zeugen einer eher alternativen Mai-Kundgebung wurden jetzt zahlreiche Gäste auf dem Gelände des Rassegeflügelzuchtvereins Eisbergen-Fülme: Nur wenige Meter vom Weserufer entfernt legten sich beim traditionellen Krähen rund 100 Hähne einmal mehr mächtig ins Zeug.
Bei echtem Kaiserwetter konnte sich Organisationleiter Wolfgang Schaak wieder über eine gute Publikums-Resonanz freuen. Von der Kommission, die die Punkte für die fleißigsten Kräher zu vergeben hatte, war unterdessen über eine Stunde lang höchste Konzentration gefordert: Mit ihren Stiften notierten die Kampfrichter penibel die "Hits" der einzelnen Hähne.
Zu den Lokalmatadoren hatten sich auch diesmal wieder Kandidaten von befreundeten Vereinen aus der Nachbarschaft gesellt - die am Ende allerdings dann doch nur ein wenig am Heimvorteil der Eisberger Kikirikis kratzen konnten. Einige der Aspiranten in der Schar verweigerten sich total und gaben keinen einzigen Mucks von sich.
Am Ende hatten die gewieftesten Krakeeler dafür gesorgt, dass ihre "Herrchen" einige attraktive Pokale mit nach Haus nehmen konnten. Bei den großen Hähnen durfte sich Vereinsvorsitzender Günther Droste freuen: Sein Gockel gewann die Siegestrophäe. Die Plätze zwei und drei belegten Heinz Bokeloh und Arnd Köppe. Bei den Zwerghähnen hatte der Starter von Fritz Beck den Schnabel vorn - vor dem Kandidaten von Heinz Hesse und Heinrich Brandt. Bei der separaten Wertung für die Jugend (Große Hähne) erwies sich der Starter von Melissa Brinkmann als fleißigste Kräher. Den Pokal für die Zwerge durfte Dominic Seip mit nach Haus nehmen. Zweite und Dritter wurden Linda Berry und Nico Bonte. Den aktivsten "Urzwerg" hatte Marcel Bonte: Der konnte die Konkurrenz von Dayna Zabel und Nico Bonte in die Schranken weisen. Foto: km