1. Liebe, Freundschaft und Intrigen

    Stadtschüler präsentieren "Baby kann warten" im Forum / Intensive Proben bei der Theaterfreizeit

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    RODENBERG (pd). Es heißt ja "Wenn die Generalprobe missglückt, wird die Premiere besonders gut". Beim Jugendstück "Baby kann warten", präsentiert vom Wahlpflichtkurs "Darstellendes Spiel" der Stadtschule Rodenberg, waren die Proben vorab von einigen Pannen beherrscht. Und, als wäre dies alles ein besonders gutes Omen, sind dann die Generalprobe und die erste Aufführung im wahrsten Sinne des Wortes gut über die Bühne gegangen. Für die eifrigen Schauspieler und die zahlreichen Helferinnen und Helfer hinter den Kulissen hatte die Zeit der "Proben und Pannen" jetzt ein Ende. Das Stück von Martin Stanscheit über "die erste Liebe und ihre Begleiterscheinungen" bot beste Unterhaltung.

    Die Fachleute von Ton und Licht haben alles im Griff und unterstützen das Theaterstück damit tatkräftig.

    Leila (li.) ist in Moritz verliebt. Die "beste Freundin" Vanessa (re.) versucht alles, die beiden auseinander zu bringen.

    "Wir hatten im Vorfeld ziemlich viel Pech", gab Spielleiterin Susanne Petrovic-Farah zum Auftakt der Generalprobe vor einigen Klassen unumwunden zu. Da gab es einen Vorhang, der sich nicht schließen ließ, eine Hauptakteurin mit einem Beinbruch und schließlich noch den krankheitsbedingten Ausfall einer Sängerin. Sie bat die Mitschüler der Darsteller im Publikum daher um einen besonders herzlichen Applaus und um Aufmerksamkeit. "Und lacht nicht gleich los, wenn ´mal was daneben geht", schob die Lehrerin noch als Bitte hinterher, bevor sich der Vorhang für die Generalprobe öffnete.

    In dem Stück "Baby kann warten" geht es um das Mädchen Leila, die seit kurzem mit Moritz zusammen ist. Sie gibt ihm zu verstehen, dass sie mit dem "ersten Mal" noch warten möchte, was Moritz auch akzeptiert. Intrigen in der Clique der beiden, vor allem geschürt von der "besten Freundin" Vanessa, sorgen für eine ganze Reihe von Missverständnissen. Bevor die Beziehung von Moritz und Leila endgültig zerbricht, gibt es natürlich ein "Happy End".

    Alle Rollen in dem Stück sind doppelt besetzt worden, damit auch alle Darsteller in den zwei Aufführungen ihren Auftritt bekommen. In den Hauptrollen sind Jacqueline Kellermann und Luisa Watzlawik (Leila), Johanna Schauer und Vanessa Richwien (Vanessa) und Niclas Gretkiewicz und Isabell Michaelis (Moritz) zu sehen. Für den Gesang sind Jacqueline Kellermann, Katharina Frenzel, Laura Meier, Laura Blume und Maren Post zuständig.

    Ohne die fleißigen Helfer hinter der Bühne könnten Susanne Petrovic-Farah und ihre Realschüler vom Wahlpflichtkurs so ein Stück nicht aufführen. Unterstützung gab es unter anderem vom Wahlpflichtkurs Technik, von einem Beleuchtungsteam, von der Bühnentechnik und von der "Tonmannschaft".

    In den vergangenen Monaten haben sich die Laiendarsteller intensiv auf die Probenarbeiten konzentriert. Bei einer Theaterfreizeit auf dem Bückeberg im Februar wuchs das Team besonders eng zusammen. Am Donnerstag fand nun die Premiere im Forum der Stadtschule statt. Eine zweite Gelegenheit, sich das Stück "Baby kann warten" anzusehen, gibt es am Freitag, 16. Mai, um 19.30 Uhr, im direkten Anschluss an den "Tag der offenen Tür" der Schule an der Suntalstraße. Foto:pd

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