1. Auch 70 Jahre nach der Einschulung gibt es noch viel zu erzählen

    Wiedersehen im örtlichen Schützenhaus bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen

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    BECKEDORF. Zwanzig Jahre ist es her, dass sich die Männer und Frauen, die am 20. April 1938 in der örtlichen Volksschule ihren ersten Tag in der Schule verbrachten, einmal bei Musik und Tanz zu einer Wiedersehensfeier trafen. Kürzlich reifte in Heinrich Schulte und Fritz Dühlmeier der Entschluss, solch ein Unterfangen noch einmal einzuleiten. Gesagt – getan. 14 Jungen und 8 Mädchen wurden vor 70 Jahren eingeschult – 10 Männer und vier Frauen trafen sich jetzt zu einem geselligen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen im Schützenhaus.

    Ob sie vor 70 Jahren auch so in Reih und Glied standen? Acht Jahre drückten sie zusammen die Schulbank.

    1946 waren sie aus der Schule entlassen worden, hatten alle ihre Berufe erlernt und sich dann doch mehr oder weniger aus den Augen verloren. Noch vor zwanzig Jahren, beim letzten Zusammentreffen, war ihr alter Lehrer Hermann Wellnitz dabei, ein "netter Kerl und hervorragender Lehrer", wie sich Heinrich Schulte erinnert. Ehrfurcht hatten aber alle 22 Jungen und Mädchen vor dem gewaltig wirkenden Rohrstock, der doch hin und wieder bedrohlich geschwenkt wurde.

    Jetzt, nach so langer Zeit, wurden immer noch Erinnerungen aufgewärmt, gab es immer noch viel zu erzählen. Begleitet wurden die 14 früheren Schülerinnen und Schüler von ihren Ehepartnern, die geduldig zuhörten, als es immer wieder hieß: "Weißt Du noch …" Foto: privat

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