1. "Wie könnte ich dich vergessen, Jerusalem!"

    Heute Vortrag im Haus der Religionen

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    STEINBERGEN (km). Die diesjährige Veranstaltungsreihe im Haus der Religionen steht unter dem Obertitel "Heilige Stätten - warum und wie sie wurden, was sie sind". Im zweiten von insgesamt elf Vorträgen geht es am heutigen Samstag, dem dritten Mai, um Jerusalem.

    Referent Adrian Michael Schell ist Rabbinerstudent in Berlin. Außerdem arbeitet er in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamelns mit.

    Jerusalem ist die Heilige Stadt dreier Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam. Besonders die alten Gebete in den Psalmen geben Auskunft, wie stark die Heilige Stadt das Denken des jüdischen Volkes beeinflusst hat.

    Im sogenannten Babylonischen Exil war die Erinnerung an Jerusalem im Gottesdienst und im persönlichen Gebet eine wesentliche Grundlage dafür, dass den Israeliten die Glaubensidentität auch in der Ferne erhalten blieb. Auch in der Folgezeit, als das jüdische Volk über die ganze Welt zerstreut war, bis hin zum Holocaust blieb Jerusalem der Fixpunkt, an dem sich das jüdische Glaubensleben trotz aller Veränderungen und Erneuerungen immer wieder festmachte.

    Der Eintritt zu der Veranstaltung, die um 17 Uhr im Haus der Religionen auf dem "steinzeichen"-Gelände beginnt, ist frei. Der Fördervereins bittet lediglich um eine Spende für seine Arbeit.

    Ab 16.30 pendelt für Besucher ein kostenloser Kleinbus zwischen dem Parkplatz der "Erlebniswelt" und dem Haus der Religionen.

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