STEINBERGEN (km). Den Blumenstrauß bekam Oma Annemarie: Neele wollte lieber ein Edelstein-Herz. Die Zweijährige aus Rinteln wurde jetzt als 250.000 Besucherin in der "Erlebniswelt steinzeichen" willkommen geheißen. Bevor das Mädchen am späten Samstagvormittag mit ihren Großeltern in den Freizeitpark kam, hatte Geschäftsführer Josef Wärmer schon drei Kindergeburtstags-Gruppen und eine Lehrergruppe aus Gütersloh mit Blick auf den Kassenzähler durch gewunken. Das steinzeichen, zur Expo 2000 als dezentrales Projekt der Weltausstellung eröffnet, hat in den letzten drei Jahren einen deutlichen und konstanten Zuwachs bei den Besucherzahlen verzeichnen können. Das jährliche Plus lag bei 15 bis 20 Prozent. "In diesem Jahr werden wir gut 60 000 Besucher haben," prognostiziert Josef Wärmer.
Neele mit ihren Großeltern, Annemarie und Wolfgang Gesche, und "steinzeichen"-Geschäftsführer Josef Wärmer.
Der Freizeitpark sei bereits zwei Mal als außerschulischer Lernort ausgezeichnet und verfolge, so Wärmer, konsequent die erlebnispädagogische Ausprägung, um natürliche Erlebniswelten zu schaffen." Damit liege das "steinzeichen" voll im Trend.
Rund um die Schwerpunktthemen "Wunder des Lebens" und "Faszination Stein" bietet der Freizeitpark Mit-Mach-Aktionen wie "Bildhauer-Workshop", Edelsteinsandkasten oder einem Niedrigseil-Garten und zahlreiche Attraktionen wie die höchste künstliche Kletterwand Norddeutschlands, ein paläontologisches Museum mit zahlreichen Dino-Skeletten und Exponaten aus 4,5 Milliarden Jahren Erdgeschichte, einen 3-D-Tunnel mit Vulkan-Ausbruch, den Parcours der Sinne oder das neue, 60 Meter lange Kriech-Tunnel-Labyrinth, das spannende Einblicke in die Welt der Wurzeln eröffnet. Foto: km