RODENBERG (pd). Die Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Allee, Tor und Lange Straße war schon einmal Thema einer Wegeausschusssitzung der Stadt Rodenberg. Jetzt gab es neue Informationen von Seiten der Verwaltung. Der Durchgangsbereich Tor/Allee soll über das Entflechtungsgesetz neu gestaltet werden. Bei der Änderung der Kreuzungssituation setzt man auf Mittel aus der Städtebauförderung.
Wie Jörg Döpke von der Bauverwaltung referierte, ist die Idee von einem Kreisel im Kreuzungsbereich vom Tisch. Auch der vorgeschlagene Verzicht auf eine Ampel für die Kraftfahrer fand in der Verwaltung keine Freunde. Neue Planungen sollen jetzt folgen und dann mit den Straßen- und Verkehrsbehörden abgestimmt werden. Einen Antrag auf Fördergelder aus dem Entflechtungsgesetz habe die Verwaltung bereits angemeldet. Für die Sanierung sind Ausgaben in Höhe von 1,3 Millionen Euro veranschlagt. "Ohne Fördermittel werden wir den Umbau bestimmt nicht realisieren können", so die nüchterne Einschätzung von Döpke. Diese könnten bis zu 60 Prozent der Gesamt-Baukosten ausmachen. Fest steht, dass der Bürgersteig an der Westseite der Allee durch eine Verengung der Fahrbahn verbreitert werden soll. Ansonsten konnte Döpke berichten, dass ein Ausbau der Kreisstraße 53 zwischen Rewe und Tor/Allee im Straßenausbauprogramm des Landkreises keine Priorität einnehmen würde. Man wolle von Seiten der Verwaltung in Rodenberg noch einmal "Druck machen".