1. Der Zaun ist nicht nur für Kröten da

    NABU gewährleistet Schutzmaßnahmen zur Amphibienwanderung an der Arensburg

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    RINTELN (ste). Auch in diesem Jahr ist es dem NABU Rinteln gelungen, zahlreichen Amphibien eine sichere Überquerung an der Arensburg in Steinbergen, entlang der stark befahrenen L 442, zu ermöglichen. Diese muss überwunden werden, wollen die Tiere von ihrem Lebensraum in der Nähe des Messingsberges zu ihrem Laichgewässer, den Hexenteichen an der Arensburg, gelangen. Besonders erfreut sind die Naturschützer, dass sich hier nicht nur die Erdkröte in den eingegrabenen Eimern finden lässt, sondern auch seltene, in Niedersachsen gefährdete Molch-Arten. Zu den an der Arensburg vertretenen Arten gehören Kamm-, Berg-, Faden- und Teichmolch.

    Dieses Kammmolch-Weibchen, gefunden an der Arensburg, steht auf der roten Liste und gilt als gefährdet.

    In diesem Zusammenhang ist der NABU auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Helfern, die sich an der "Aktion Sorgenkröte" beteiligen möchten. Vor allem, weil nicht nur an der Arensburg, sondern auch in anderen Gebieten Rintelns eine vermehrte Amphibienwanderung zu verzeichnen ist und weitere Zäune aufgestellt werden müssen, um den Bestand zu sichern. Interessierte können sich beim NABU unter der Telefonnummer 05751/5237 melden oder sind herzlich eingeladen, Dienstag um 19 Uhr beim Natur- und Umweltschutzzentrum in der Breiten Straße 13 vorbeizuschauen. Foto: privat

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