1. Kein Abrücken von "Variante 4"

    Klare Willensbekundung von Politik und Verwaltung

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    RODENBERG (pd). Auf Antrag der SPD/FDP-Arbeitsgruppe haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Wege und Umweltschutz der Stadt Rodenberg noch einmal mit dem Thema "B 65 Ausbau" befasst. Zusammen mit der Verwaltungsspitze kamen alle politischen Gruppen im Ausschuss zu dem Schluss, an der Zustimmung für die "Variante 4" nicht rütteln zu wollen. Die von Bad Nenndorf verstärkt ins Spiel gebrachte "Variante 3" kommt demnach für die Rodenberger Seite nicht in Frage.

    "Es hängt einem ja schon zum Halse ´raus", mit dieser Feststellung leitetet Peter Friedrichkeit (SPD) in die Diskussion ein. Auf Bestreben der SPD/FDP-Gruppe im Rat war der Tagesordnungspunkt erneut aufgenommen worden. "Wenn andere meinen, sie wollen Veränderungen an den Plänen, dann müssen die schon sehr überzeugen", führte der SPD-Ratsherr fort. Ihm lag sehr daran, im Verlauf der Ausschusssitzung eine klare Stellungnahme herauszustellen. Man müsse endlich einen Schlussstrich unter alle Debatten ziehen. "Wir ändern an unserer Haltung nichts", machte Friedrichkeit deutlich und erhielt dafür Zustimmung von anderen Ratsvertretern. Auch die CDU fand deutliche Worte. "Es gibt einen Ratsbeschluss und an den halten wir uns. Der besagt, dass wir uns für die Variante 4 aussprechen", erklärte Carsten Schulz für die CDU/WGR- Gruppe. Auch wenn Geschäftsleute, die bei der entscheidenden Ratssitzung zu dem Thema nichts gesagt hätten, jetzt mit Einwänden kämen. Wie Stadtdirektor Uwe Heilmann dazu ergänzte, würde es sich dabei nur um die "Einzelmeinung von Herrn Oberheide" handeln. Der Vorsitzende des Rodenberger Gewerbevereins hätte ihm dagegen mitgeteilt, dass dies nicht die Meinung der anderen GVR- Mitglieder sei. Heilmann erinnerte noch einmal daran, dass es im Vorfeld umfangreiche Informationsveranstaltungen mit Bürgern gegeben habe. Und bei einer Zusammenkunft im Kreishaus im Januar hätten sowohl die Vertreter Bad Nenndorfs als auch die aus Rodenberg einvernehmlich ihr Votum für die Ausbauvariante 4 abgegeben. Ein Heranrücken des Kreuzungspunktes an die Wohnbebauung Grover Grenze käme für die Stadt nach wie vor nicht in Frage. Der Stadtdirektor erinnerte nochmals an seine Zusage sich im Rat für eine Kostenübernahme stark machen zu wollen. Dabei geht es um rund 96 000 Euro, die durch die Anbindung der B 442 und der Kreisstraße entstehen würden.

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