1. "Analytisch und nicht emotional diskutieren"

    "Bettenstreit im Kurort" vom 12./13. April

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    Horst Schiller (Geschäftsführer Klinik Niedersachsen) und Peer Kraatz (Geschäftsführer Niedersächsisches Staatsbad Nenndorf Betriebsgesellschaft mbH)"

    "Sehr geehrte Damen und Herren, wir betonen, dass die Bad Nenndorfer Kliniken nicht im Streit oder Zwist mit KurT stehen.

    Zum Wohle Bad Nenndorfs und der beiden verbliebenen Kliniken halten wir es jedoch für unerlässlich, die Basis der Planungen um den Fremdenverkehr in Bad Nenndorf anhand von Zahlen, insbesondere Übernachtungszahlen, analytisch und nicht emotional zu diskutieren.

    Die gemeldeten Gesamtzahlen sind im Landesamt für Statistik frei zugänglich. Die Übernachtungszahlen der Kliniken sind nachprüfbar, so dass der Anteil an den gemeldeten Übernachtungszahlen außerhalb der Kliniken zu errechnen ist.

    Zahlen, Daten, Fakten sind zunächst einmal keine "harschen Töne", "Vorwürfe" oder "Unterstellungen" sondern Elemente einer Lagefeststellung, die nach eingehender Beurteilung in den dafür zuständigen Aufsichtsgremien die Basis für eine solide Planung und sinnvolle Maßnahmen bildet. Klarheit über die Zahlen muss hergestellt sein, um darauf aufbauen zu können.

    Wir informieren, dass KurT die Kliniken - entgegen der Verlautbarung der Geschäftsführerin - nicht vertritt.

    KurT ist eine selbständige GmbH, die durch die Stadt Bad Nenndorf kontrolliert wird. Sollte die Geschäftsführerin von KurT für sich ein tribunalartiges, gerichtsartiges (?) Gesprächsklima im Umgang mit den Kliniken verspüren, wollen wir dies zukünftig vermeiden.

    Die Frage der Geschäftsführerin, wozu sie sich mit einzelnen Betrieben wie etwa dem Staatsbad und der Klinik Niedersachsen, die zwar für circa 65 bis 70 Prozent der gesamten Übernachtungszahlen in Bad Nenndorf stehen, im Vorfeld bei der Bekanntgabe der Übernachtungszahlen hinsichtlich Höhe und Gründe für Belegungsschwankungen abstimmen solle, lassen wir unkommentiert.

    Hinweis für den Leser:

    Neonazi-Aufmärsche,

    schlechtes Marketing, etc. waren für das Sinken in 2006 ebenso wenig verantwortlich wie die Vermarktung der natürlichen Heilmittel für das Steigen der Gesamtzahlen in 2007 verantwortlich waren.

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