1. Nisthilfen für den Steinkauz

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (al). Die kleinste deutsche Eulenart soll nicht länger eine unbekannte Größe bleiben. Der Naturschutzbund (Nabu) Rodenberg erwartet den Experten Otto Kimmel aus Ibbenbüren. Kimmer beobachtet und betreut seit über 30 Jahren die nur etwa amselgroße Art und hat erst kürzlich einen Film über die Aufzucht von Jungen gedreht. Er will in Wort und Bild über seine Arbeit am Freitag, 11. April, ab 19.30 Uhr im Hotel "Zum Alten Friederich" in Apelern über seine Arbeit berichten und zu Schutzmaßnahmen aufrufen. Denn der dämmerungs- und nachtaktive Steinkauz ist selten geworden. Sein ideales Revier mit viel Grünland und höhlenreichen alten Bäumen oder auch Kopfweiden in reich strukturierten Ortsrandlagen ist selten geworden. Die Intensivierung der Landnutzung, die Umwandlung von Wiesen in Ackerland und die Rodung von Nistbäumen haben dazu geführt, dass er bereits in die Kategorie stark bedrohter Arten eingestuft worden ist. Kimmel wird deshalb auch zu Schutzmaßnahmen aufrufen und den Einsatz künstlicher Nisthilfen erläutern.

    Er hat bereits dem Nabu einen informativen Abend versprochen. Dazu sollen Bilder beitragen und weitere Informationen aus dem Steinkauz-Alltag wie Nahrungsgewohnheiten oder Brutverhalten.

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