LAUENAU (al). Die Anlieger des Milanwegs in Lauenau müssen sich voraussichtlich bis zum Herbst gedulden. Als Ratsherr Karl-Heinz Bruns (CDU) in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses zum Sachstand nachfragte ("Die Leute sind schon ungehalten, dass fünf Monate nichts passiert ist."), verwies Gemeindedirektor Uwe Heilmann auf die Dringlichkeit anderer Projekte: "Der Milanweg stand ganz obenan", erinnerte er Bruns an das bereits eingeleitete Ausbauverfahren vor einigen Monaten. Damals war zwischen Ausschuss und Anliegern Einvernehmen über Art und Umfang der Arbeiten erzielt worden. Die Straße sollte als "30 Kilometer"-Zone ausgebaut werden. Diese Beschüsse hätten anschließend Verwaltungsausschuss und Rat passiert, so dass im Frühjahr der Baubeginn möglich gewesen wäre. "Aber dann gab es ein Begehren der Anlieger mit neuen Ideen." Diese wollten einen völlig verkehrsberuhigten Ausbau. Dem sei der Flecken zwar gefolgt, doch habe sich das Projekt in der Priorität "dann hinten wieder einreihen müssen". Zugleich zeigte sich Heilmann ungehalten darüber, "für Wochen in die Tonne gearbeitet" haben zu müssen. Momentan vorrangig seien das Gebäude I im Gewerbepark und der Ausbau der Coppenbrügger Landstraße. Außerdem sei "die Verwaltung nicht nur für Lauenau da", erklärte Heilmann weiter. Auch in anderen Gemeinden gebe es dringende Projekte. Es werde jedoch versucht, "bis zu den Sommerferien" die fälligen Planunterlagen fertigzustellen und zu beschließen, so dass im Herbst der Ausbau erfolgen könne.
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"Milanweg"-Ausbau voraussichtlich im Herbst
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