OBERNKIRCHEN. Die 20,4 Kilometer lange Bahnverbindung zwischen Rinteln und Stadthagen besteht seit März 1900, ihr Abschnitt Stadthagen – Nienstädt ist sogar ein Vierteljahrhundert älter und war ursprünglich eine Bahn für den Schaumburger Kohlenbergbau.
Bis zu einer Million Tonnen Güter im Jahr sind auf der Strecke im Jahr befördert wurden, ebenso viele Reisende haben die Dampfzüge und Triebwagen jährlich genutzt. Jetzt ist es still geworden auf den Gleisen, nur die Dampfzüge der Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) und gelegentlich Holzverladung sind geblieben. Und interessante Bilder aus früheren Jahren. Farbdias aus dem Archiv von Hans-Wolfgang Rogl werden am Freitag, 11. April um 18.30 Uhr im ev. luth. Gemeindezentrum "Roten Schule" in Obernkirchen zu sehen sein. Die Älteren werden "ihre" Bahn wieder erkennen, und die jüngeren Besucher bekommen einen Eindruck, wie lebhaft es früher auf der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn (RStE) zugegangen ist. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag wirbt auch für das Triebwagentreffen am Pfingstsonnabend, 10. Mai, in Obernkirchen zur Saisoneröffnung der DEW, die an diesem Tag ihren historischen Zug fahren lassen möchte und Oldtimer-Triebwagen zu zusätzlichen Pendelfahrten zwischen Obernkirchen und Bad Eilsen erwartet. Fahrkarten dafür gibt es schon beim Diavortrag.
Es laden ein die DEW, Interessengemeinschaft Schienenbus Seelze und die Stadt Obernkirchen.