1. Solargemeinschaft wird gegründet

    Am 3. April offizieller Startschuss / Noch können Anteile gezeichnet werden

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    RODENBERG (pd). Am Donnerstag, 3. April, wird um 19.30 Uhr im Rodenberger "Ratskeller" die "Solargemeinschaft Rodenberg I GbR" gegründet. Bis zu diesem Termin besteht noch die Möglichkeit, sich an der geplanten Solaranlage auf dem Dach des Kindergartens Mozartweg zu beteiligen. Rund 75 Prozent der Anteile sind bereits gezeichnet; die restlichen Anteile werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Es empfiehlt sich also, so die Mitstreiter von der "Lokalen Agenda 21", schnell zu sein.

    Mit der Initiative zur ersten "Solargemeinschaft" in Rodenberg soll ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ähnliche Projekte laufen in anderen Städten bereits mit großem Erfolg. Nun ist es nach Meinung der "Lokalen Agenda" höchste Zeit, dass auch Rodenberg stärker auf erneuerbare Energien setzt. Dabei will man unter anderem auf den positiven Erfahrungen aus Rinteln aufbauen. Die Gründer der dortigen Solargemeinschaften helfen mit Rat und Tat bei dem aktuellen Projekt in Rodenberg.

    Das geplante Investitionsvolumen beträgt 120 000 Euro. Von diesem Geld soll eine Solaranlage mit einer Spitzenleistung von 25 kWp installiert werden. Die Anlage auf dem Dach des Kindergartens Mozartweg erspart dem Klima jährlich mehr als zwölf Tonnen CO2. Dabei erzeugen die Module mehr als zwanzig Jahre jährlich die von einem Vier- bis Fünffamilienhaus benötigte Menge Strom.

    Jedes Mitglied der Solargemeinschaft erhält von dem jährlich erwirtschafteten Gewinn dieser Anlage einen Anteil entsprechend seiner Einlage. Das "Erneuerbare Energien Gesetz" (EEG) garantiert für die nächsten 20 Jahren den Preis, der für die von den Solarmodulen erzeugten Strom gezahlt wird. Voraussichtlich wird die Anlage aber auch darüber hinaus noch rentabel Strom erzeugen, denn die Investitionskosten wurden bis dahin längst zurückverdient, so die Initiatoren.

    Die Samtgemeinde Rodenberg stellt für das Projekt die erforderlichen Dachflächen auf dem Kindergarten zur Verfügung. Dieses Dach wurde ausgewählt, weil es zum einen von seiner Ausrichtung her optimal passt, zum anderen wird hier die Solartechnik schon den jüngsten Mitbürgern vertraut gemacht. Denn, so die "Lokale Agenda 21" in Rodenberg, gerade um deren Zukunft gehe es, wenn erneuerbare Energien gefördert werden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.agenda21-rodenberg.de oder bei Thomas Rector, Telefon 05723/75265. Bei Thomas Rector kann man sich auch für eine Beteiligung anmelden.

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