POLLHAGEN (mr). Die Ratssitzung fand ohne einen Vertreter der Telekom statt. Da bisher kein übereinstimmender Termin gefunden wurde, sei das Thema DSL nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden, erklärte der Ratsvorsitzende Gerd Wischhöfer. Doch man bleibe am Ball.
Einen Prallschutz - vermutlich weniger für Bälle als mehr zum Schutz der Sportler - hatte der Sportverein ASC Pollhagen-Nordsehl in dem Antrag zur Sanierung der Turnhalle gefordert. 50 Quadratmeter Prallschutz seien im Schriftstück aufgenommen worden, ermittelte Wischhöfer. Damit könnten lediglich die Stirnwandseiten abgedeckt werden, die auf Grund der bestehenden Sprossenwände besser durch Matten gesichert seien. Nach einigen Diskussionen - Peter Krebs als Besucher und Zweiter Vorsitzender des Vereins, erinnerte an den Wunsch des ASC, ein Ratsmitglied stellte die Frage, ob der Prallschutz auf der Stirnseite nicht erforderlich sei, der Vorsitzende des Bauauschusses, Heinz Schommerloh, berichtete über die Inspektion des Ausschusses mit Experten, die keine Notwendigkeit des Prallschutzes feststellten - einigten sich die Ratsmitglieder einstimmig darauf, die Innensanierung der Turnhalle ohne Prallschutz fortzusetzen. Die Putzarbeiten müssten ausgebessert werden, der Farbantrich sei gemeinsam von Verein und Bauausschuss auszuwählen. Die vom Ausschuss bemängelten fehlenden Fensterkurbeln seien bestellt, so Krebs. Ob zwei Fenster für die Turnhalle ausreichten und die Aufgabenzuständigkeit zwischen Verein und Verwaltung würden geklärt. Ein Fertigstellungstermin werde zwischen Bauamt und ASC abgestimmt. Ebenfalls einstimmig entschied sich der Rat für das günstigste Angebot von 72.494,44 Euro, das die Ausschreibung zur Sanierung der Sachsenhäger Straße ergeben hat. Der Auftrag wird an die Firma Kirchner vergeben. Auf der Prioritätenliste der Straßensanierungsmaßnahmen stehen laut Bauausschuss die Sanierung des Wiesenwegs inklusive Kanalsanierung und eines Teilstücks der Poststraße ganz oben. Beide Maßnahmen seien in 2009 in Angriff zu nehmen, entschied der Rat einhellig. Sollte sich dieses Jahr bereits ein finanzieller Puffer ergeben, ist die Grundsanierung der Poststraße vorzuverlegen.