NIEDERNWÖHREN (ih). Niedernwöhren schöpft aus dem Vollen. Während sich andere Gemeinden mit Investitionen zurückhalten, sieht der neue Haushalt in Niedernwöhren einen wahren Investitionsmarathon vor. Ein Großteil des Geldes ist für die Projekte des Dorferneuerungsprogrammes geplant. Die Sanierung des Daches und der Außenfassade der "Alten Schule", der Ausbau der Twegte und der Kreuzungsbereich Landwehrallee/Mittelbrinker Straße besetzen rund 160000 Euro im Vermögenshaushalt. Neben der Dorferneuerung kommen auf die Gemeinde weitere Ausgaben zu. Vor allem die Sport-Begeisterten dürften sich darüber freuen, dass für dieses Jahr 136500 Euro für den Sportplatz eingeplant sind. Dabei wird eine zweite Spielfläche den Großteil des Geldes ausmachen. Aber auch die Aschenbahn wird für immerhin 26500 Euro saniert. Für diese Vielzahl an Projekte muss die Gemeinde keine Schulden machen. Zwar sind nicht alle Maßnahmen durch entsprechende Einnahmen zu finanzieren. Aber die Gemeinde kann die Rücklagen in Anspruch nehmen. 76800 Euro muss sie in diesem Jahr mit den Mitteln aus dem Ersparten finanzieren. Doch die Niedernwöhrener müssen sich wohl keine Sorgen machen. Bleibt es bei den geplanten Zahlen hat die Gemeinde zum Ende des Jahres immer noch ein kleines Polster von knapp 180000 Euro. Günter Fließ (SPD) und Fritz Wilharm (CDU) zeigten sich Einigkeit für den vorgelegten Haushalt. Trotz der großen Aufwendungen für die Dorferneuerung müsste "nur wenig aus den Rücklagen" entnommen werden. "Ich kann positiv in 2008 blicken." Fritz Wilharm erinnerte an das vergangenen Jahr, in dem ein "sparsamer Haushalt noch wehgetan" habe. "Wir haben in bescheidenem Maße etwas beigetragen und nicht über Dritte gemeckert", sagte Wilharm.
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Projekte für das ganze Dorf
Erste Maßnahmen in Haushalt eingestellt
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