NIEDERNWÖHREN (ih). Wie im richtigen Leben: Die Gemeinde Niedernwöhren sieht in ihrem Dorferneuerungsplan den Neubau eines Grillplatzes im Bereich der "Alten Schule" vor. Vereine, Gruppen und die Gemeinde selbst sollen hier die Möglichkeit haben, ein Sommerfest zu feiern oder Vereinsabende zu gestalten. Die Nachbargemeinde Meerbeck stört sich allerdings an diesem Vorhaben. In der Stellungnahme der Gemeinde, die als Träger öffentlicher Belange aufgenommen werden muss, heißt es: "Es wird angeregt, für den Grillplatz einen anderen Standort zu wählen, da in der Nachbarschaft auf dem Grundstück des ehemaligen Sägewerkes eine Wohnbebauung entstehen wird." Der Grillplatz würde die Nutzung erheblich stören. Die Niedernwöhrener Ratsmitglieder zeigten sich ein wenig verwundert über diese Einwände. Dietmar Hasemann (SPD) und Friedrich Wilharm (CDU) waren sich in diesem Punkt einig und gingen nicht auf die "Bedenken aus der Nachbargemeinde" ein. "Einige Einwände sind lächerlich. Ich will es mir verkneifen, die Einwände der Nachbargemeinde zu kommentieren," so Wilharm. Da der Grillplatz nur für eine sporadische Nutzung vorgesehen ist, gehe die Gemeinde Niedernwöhren davon aus, dass seine Nutzung mit den Nutzungen des Baugebietes vereinbar ist. Vielleicht haben die künftigen Häuslebauer ja die Größe, über ihren Gartenzaun zu schauen und sich eine Bratwurst in guter Nachbarschaft schmecken zu lassen.
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Extrawurst abgelehnt, Grillplatz zugestimmt
Gemeinderat spricht zum Thema Dorferneuerung
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