1. Volksbank kauft Gelände in einer exponierten Lage

    Areal um Freibad und Tennisplätze an der Bahnhofstraße soll neu überplant werden

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    BAD NENNDORF (pd). Das freie Gelände, auf dem sich vor Jahren Tennisspieler und Badegäste tummelten, ist verkauft worden. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Eigentümer - das Land Niedersachsen – das Areal an die Volksbank in Schaumburg veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Geldinstitut macht sich in den kommenden Monaten daran, für die 1,8 Hektar große Fläche ein Nutzungskonzept zu entwickeln. Ein nächster Schritt wird sein, für das Gelände gültiges Baurecht zu schaffen. Dafür sind Verwaltung und Rat der Stadt Bad Nenndorf zuständig.

    Im zweiten Anlauf hat es damit für das Geldinstitut mit dem Kauf geklappt. Denn vor drei Jahren gab die Volksbank schon einmal ein Kaufangebot für das Gelände in exponierter Lage direkt gegenüber dem Kurpark ab und unterlag dabei dem Stadthäger Investor Wolfgang Bax. Dieser wollte das Grundstück nutzen, um darauf zusammen mit dem DRK ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren zu errichten. Das Vorhaben scheiterte. Jetzt scheint die Geschichte "Freibad und Tennisplätze" endlich eine positive Wendung zu nehmen.

    Reinhard Schreeck, Vorstand der Volksbank in Schaumburg, hat zumindest ein gutes Gefühl, was die Zukunft des Areals anbelangt, auch wenn er nicht verhehlt, dass es erneut eine Ausstiegsklausel von etwa einem Jahr gibt. Bei allem Optimismus gibt er auch zu, dass mit der Umsetzung von konkreten Plänen sicher nicht vor zwei Jahren zu rechnen sei.

    Jetzt müsse es zunächst daran gehen, ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten.

    "Im Einvernehmen mit Rat und Verwaltung", fügt Schreeck hinzu. Gerade die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation im Bereich des Geländes an der Bahnhofstraße sei ein Grund, besonders sensibel zu planen. Der direkte Anschluss an die Lehnhast sei eine Möglichkeit, neue Ideen in Hinblick auf ein gut funktionierendes Verkehrskonzept zu entwickeln. "Aber von konkreten Vorschlägen sind wir noch weit entfernt. Wir stehen mit den Planungen noch ganz am Anfang", so Schreeck weiter.

    Einen Konflikt mit dem zweiten Projekt der Volksbank in Schaumburg, dem Baugebiet "Vordere Hohefeld", sieht der Vorstand nicht. Dort wird in Kürze mit den Bauarbeiten begonnen. "Wir sehen da eine andere Zielgruppe und denken bei der Betrachtung beide Projekte eher an eine sinnvolle Ergänzung des Wohnangebotes in Bad Nenndorf", unterstreicht Schreeck. So sei nicht damit zu rechnen, dass auf dem Gelände des ehemaligen Freibades und der Tennisanlage Einfamilienhäuser entstehen könnten.

    Foto:pd

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