REGION HANNOVER. Mit einem Wettbewerb will die Deutsche Bahn Kinder und Jugendliche auf die Folgen von Vandalismus und illegalem Graffiti sowie auf die Gefahren an Bahnanlagen aufmerksam machen.
Immer wieder zeigt sich, dass der Reiz des Verbotenen zu unbedachten Handlungen führt, deren Konsequenzen Eltern und Kinder oft hart treffen. Hinzu kommen die Gefahren an Gleis- und Bahnanlagen. Speziell in der Pubertät suchen Jugendliche nach Anerkennung in der Gruppe. Dabei spielen Mutproben eine besondere Rolle. Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollen sich die verschiedenen Facetten des Themas selbst erschließen und kreativ umsetzen. Dabei ist es den Jugendlichen freigestellt, wie und in welcher Form sie das Thema bearbeiten.
Denkbar sind beispielsweise Plakate, Flyer, Videofilme, Drehbücher, Theaterstücke oder Dokumentationen.
Willkommen sind alle Beiträge, die mithelfen, Jugendliche zum Nachdenken über illegale Graffiti und Vandalismus anzuregen. Mitmachen können alle Schüler der Klassen sieben bis elf. Eine Teilnahme ist auch außerhalb des Unterrichtes mit Freunden oder alleine möglich. Zu gewinnen gibt es eine Vielzahl von Sachpreisen sowie eine mehrtägige Klassenfahrt.
Weitere Informationen und Anmeldeformulare gibt es im Internet unter www.mach-nicht-alles-kaputt.de.
Einsendeschluss ist der 4. April. Beschmierte Züge, beschädigte Sitze und zerkratzte Scheiben sind ein Problem, mit dem die Deutsche Bahn täglich konfrontiert wird. Die Vandalismus- und Graffitischäden betragen bundesweit mehr als 50 Millionen Euro jährlich.