LINDHORST. Die Schüler der 8. Klassen der Magister-Nothold-Schule haben im letzten Schulhalbjahr gewissermaßen über ihren Tellerrand geschaut und zwar nach Bukina Faso, einem kleinen Staat in Afrika, nahe der Elfenbeinküste, in dem die Kindersterblichkeit durch Mangelernährung bei unter Fünfjährigen bei 40 Prozent liegt.
Ausschlaggebend dafür war die Behandlung des Themas "Gesunde Ernährung" im Biologieunterricht. Die Diskussionen führten die Schüler zur Hungerproblematik der Dritten Welt. Dieses Thema beschäftigte die Klassen so sehr, so dass sie einhellig der Meinung waren, helfen zu wollen.
Sie erfuhren von dem Projekt "Gemeinschaftsgärten in Bukina Faso". Es ist ein Projekt, das Hilfe zur Selbsthilfe bietet nach dem Motto: "Wollt ihr Hungernde satt machen, gebt ihnen einen Fisch, wollt ihr sie auf Dauer satt machen, gebt ihnen eine Angel".
Die Schüler sammelten Geld und konnten dann im Dezember letzten Jahres 100 Euro an "Plan Deutschland" überweisen. Das Geld wird für die Anlage eines Gartens und Schulungen in Gartenbau und Ernährungslehre genutzt. Diese Gärten sind an Schulen angegliedert.
Dort arbeiten Kinder mit ihren Müttern. Sie ernähren sich von den Erträgen und Überschüsse werden auf dem Markt verkauft, so dass sich die Familien selbst erhalten können.
Die Klassen erhielten für ihr Engagement eine Urkunde und eine Dankesschreiben. Außerdem werden sie in Abständen immer über die Arbeit informiert. Foto: privatDie Schüler der 8. Klassen helfen mit ihrer Sammelaktion Kindern in Bukina Faso.