LINDHORST. Nach der Niederlage in Braunschweig sind nun in den beiden restlichen Saisonspielen Siege Pflicht für die Oberliga -Basketballer des TuS Jahn Lindhorst. In dieser total ausgeglichenen Liga ist es kaum möglich, Voraussagen zu machen. Hier kann jeder jeden schlagen, wie zum Beispiel auch der Lindhorster Heimsieg vor zwei Wochen gegen Spitzenreiter SG Braunschweig bewiesen hat. Das Hinspiel in Wolfsburg verloren die Lindhorster im November mit 79:87. Bei einem möglichen Lindhorster Sieg am Sonntag spielt die Höhe für den direkten Vergleich keine Rolle, da die Volkswagenstädter bereits eine Spielwertung auf dem Konto haben. Viel wir davon abhängen, wie die anderen Abstiegskandidaten ihre Spiele am Wochenende bestreiten. Für Lindhorst, wie für die anderen fünf Kandidaten stehen die Chancen auf den Klassenerhalt zurzeit 50:50.
OBERLIGA NIEDERSACHSEN: TUS JAHN LINDHORST – DJK GERMANIA WOLFSBURG (So. 15 Uhr) Der TuS bestreitet sein letztes Heimspiel der Oberligasaison am Sonntag unter ganz gehörigem Druck. Fakt ist, dass die Mannschaft ihre beiden letzten Spiele gewinnen muss, um noch in die "Verlosung" um den Klassenerhalt zu kommen.
Die Situation in der Liga ist zurzeit noch völlig offen. Um Platz 1 und damit um den Aufstieg spielen SG Braunschweig und SG Wolfenbüttel. Der Tabellendritte TK Hannover ist die einzige Mannschaft, die weder auf- noch absteigen kann. Alle anderen sechs Mannschaften spielen in diesen beiden Spieltagen gegen den Abstieg!
Zu erwarten ist wieder einmal wie fast immer bei Lindhorster Heimspielen, ein Krimi, der erst in der Schlussphase entschieden werden kann. Bis auf den Einsatz von Efanov könnten, falls nicht wieder Unvorhergesehenes passiert, alle Spieler (außer dem Dauerverletzten David Bednareck) mit an Bord sein, also auch Heinrich Gerhardt, bei dem es nach seiner Verletzung von Spiel zu Spiel wieder besser läuft. Vielleicht fällt die Entscheidung aus der Distanz, denn Lindhorst hat mit Brenneke, Gerhardt und Efanov, falls er spielt, gute Dreierschützen, beim DJK ist Gregor Essi aus dieser Entfernung der Gefährlichste. Vielleicht aber noch wichtiger ist, dass die Mannschaft wieder besser zusammen spielt als in Braunschweig in der 2. Halbzeit. Foto: privat