1. Selbstbehaupten und verteidigen lernen

    Theoretische Vorbereitung ist wichtig

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    OBERNKIRCHEN (ro). "Prügelnde Jugendliche", "pöbelnde Raucher" und dergleichen mehr beherrscht auch ohne Landtagswahlen die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Täglich nimmt man Nachrichten und Informationen über gewalttätige Ereignisse auf. Nur eine Information feht zumeist in dieser Berichterstattung: Wie verhält man sich, wenn man selbst Betroffener in einer solchen Situation ist, egal ob als Zeuge oder Opfer.

    "Die Möglichkeiten sind hier so vielfältig, wie die Menschen, die in eine solche Situation geraten können", sagt Olaf Quest, der seit über 15 Jahren den schwarzen Gürtel im Judo besitzt und Abteilungsleiter der Judoka im MTV Obernkirchen ist. "Natürlich gibt es einige allgemeine Tipps und auch wirkungsvolle Techniken um sich auch gegen körperlich überlegene Angreifer zu wehren, aber wichtiger ist, dass man sich mit solchen Situationen bereits im Vorfeld einmal theoretisch auseinader gesetzt hat, um im Ernstfall nicht den Kopf zu verlieren". Zu diesem Zweck bietet der MTV Obernkirchen einen dreimonatigen Kurs für Interessierte ab 14 Jahren an, der immer mitwochs von 19.30 Uhr bis 21 Uhr stattfinden wird.

    Den Kursteilnehmern wird die Möglichkeit geboten für drei Monate in den Verein einzutreten und nach Kursende die Mitgliedschaft sofort zu beenden. Vermittelt werden sollen Verteidigungstechniken, Verhaltensregeln und ein offenes Auge für Möglichkeiten der Gefahrenabwehr.

    Die Anschaffung eines Jodoanzugs ist nicht erforderlich. Alle weiteren Auskünfte zu dem Kurs erteilt Olaf Quest unter der Rufnummer 05753/927540.

    Foto: privat

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