BÜCKEBURG. Fußball-Niedersachsenligist VfL Bückeburg hatte sich zum Start in die restliche Rückrunde ungeheuer viel vorgenommen, unterlag aber unerwartet deutlich mit 1:5 in Bavenstedt. So zieren die Schützlinge von Trainer Timo Nottebrock weiterhin das Tabellenende und werden in der gegenwärtigen Verfassung den Abstieg wohl kaum vermeiden können.
Am Sonntag wartet auf die Grünhemden zudem ab 15 Uhr gegen den Spitzenreiter VfL Oldenburg eine schier unlösbar scheinende Aufgabe. Zum Auftakt wurden die VfL-Kicker durch Fehlentscheidungen des Unparteiischen noch mehr verunsichert und schienen alle guten Vorsätze mit dem Anpfiff abgelegt zu haben. Vor dem Vergleich gegen den hohen Favoriten aus Oldenburg fordert deshalb der VfL-Coach von seinen Akteuren couragiertes und entschlossenes Agieren: "Wir müssen mutiger zu Werke gehen, um zum eigenen Selbstvertrauen zurückzufinden." Die von Frank Claasen trainierten Gäste siegten zuletzt mit 3:1 in Spelle und gelten als sicherer Kandidat für die Relegationsrunde Richtung Regionalliga. Fest steht, dass die Gastgeber selbstkritisch einen Blick zurückwerfen müssen. Gegen den Spitzenreiter dürfen sie sich nicht verstecken, sondern aggressiv und energisch in die Zweikämpfe gehen. "Mein Team kann sich in einer solchen Begegnung nur so teuer wie möglich verkaufen. Gegen einen sicher ambitionierten Gegner wollen wir alles geben", verspricht Nottebrock. Die Gäste müssen lauf ihre Offensivkraft Andreas Bitter und "Abräumer" Arne Tammen verzichten. Zudem fällt mit Tim Steidten eine weitere Leitfigur aus der Defensivabteilung aus. Trotzdem dürfte die spielerische Überlegenheit des Namenskollegen aus Oldenburg darunter nicht entscheidend leiden. Die Hausherren müssen schon haushoch über sich hinauswachsen, wenn sie für eine Fußballsensation sorgen wollen.