KOBBENSEN. Die Ortsfeuerwehr Heuerßen ist "gut ausgebildet, top motiviert und einsatzbereit". Dies verkündete Ortsbrandmeister Friedhelm Stahlhut auf der Jahreshauptversammlung der Wehr im Dorfgemeinschaftshaus in Kobbensen. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird ein hochmodernes, neues und 185.000 Euro teueres Löschfahrzeug das 27 Jahre alte Gefährt ersetzen, das noch immer treu und brav seinen Dienst versieht. Ist das neue Fahrzeug da, dann, so der Ortsbrandmeister, "ist in Heuerßen eine moderne und schlagkräftige Ortsfeuerwehr stationiert."
Viermal wurden die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr zu Hilfe gerufen, zweimal davon wurden Feuer gelöscht, darunter der Großbrand in Beckedorf im Dezember.
Der Freiwilligen Feuerwehr gehören gegenwärtig 182 Personen an, davon sind 26 aktiv, 124 zählen zu den fördernden Mitgliedern, 16 zur Altersgruppe. Viermal wurde ein Sprechfunkerlehrgang besucht, je einmal nahmen Mitglieder an einem Maschinistenlehrgang und einem Lehrgang für Atemschutzgeräteträger teil. Um die Einsatzfähigkeit noch weiter zu verbessern, wurden 28 Dienste versehen sowie Einsatzübungen und Alarmübungen absolviert.
Das 70-jährige Bestehen der Wehr im letzten Jahr wurde ausgiebig gefeiert. Die Geselligkeit kam auch beim Osterfeuer sowie bei Kameradschaftsabenden nicht zu kurz.
Der Jugendfeuerwehr gehören 11 Jungen und 5 Mädchen an. Das Durchschnittsalter liegt bei 13 Jahren. Maximilan Walter wurde aus der Jugendwehr in die Reihen der Aktiven übernommen. Der Transport der Jugendwehr wird ab Mai in einem von der Samtgemeinde geleasten VW Bulli stattfinden, wie der anwesende Samtgemeindebürgermeister Gerhard Busche verriet.
Gerätewart Martin Stahlhut wurde ebenso wie der Zeugwart Carsten Bruns und der Sicherheitsbeauftragte Frank Bittner in seinem Amt bestätigt.
Für Miriam Hoffmann wurde die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau ausgesprochen. Gemeindebrandmeister Manfred Kleine ehrte das fördernde Mitglied Helmut Bövers für dessen über 40-jährige Mitgliedschaft in der Wehr mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Im Anschluss an den offiziellen Teil standen ein gemeinsames Essen und Tanz bis zum frühen Morgen auf dem Programm. Foto: privat