AHE (ste). In Ahe ist es gute Tradition, den "Feuerwehrmann des Jahres" zu bestimmen und das geht relativ einfach, denn am Ende werden die Arbeitsstunden gezählt. Und da hatte Stefan Wolff wieder einmal die Nase vorn. An 30 Tagen leistete er 102,3 Stunden Dienst und wurde in Abwesenheit dafür ausgezeichnet.
Für 50 Jahre Wehrtreue werden Heinrich Steding und Otto Weitzel ausgezeichnet.
Ortsbrandmeister Reinhard Möller bilanzierte sechs Einsätze im abgelaufenen Jahr und die größte Herausforderung war dabei der Großbrand in Engern, bei dem die Aher Wehr die Wasserförderung von der Weser bis zum Brandobjekt übernahm. "Mit Wasser kennt ihr Euch ja aus", sagte Ortsbürgermeister Dieter Horn, der die Kompetenz der Wehr in Hochwasserfragen bestätigte. Wenn es um vollgelaufene Keller oder Überschwemmungen geht, sind die Weseranlieger aus Ahe bestens mit Erfahrung und Material ausgestattet. Und so klappte auch in Engern das Zusammenspiel mit den anderen eingesetzten Wehren wieder hervorragend.
Bei 40 Diensten leisteten die 21 Aher Blauröcke 1228 Stunden Dienst und bewegten ihr Fahrzeug dabei weniger als 1.000 Kilomter: "Wir waren überaus sparsam!"
Die Wahlen brachten der Wehr keine Veränderung in der Führung. Reinhard Möller führt weiterhin die Wehr und die Sicherheit gewährleistet der Beauftragte Hendrik Olminski. Schriftführerin bleibt Martina Reißland.
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Frank Schäfer befördert. Heinrich Steding und Otto Weitzel sind der Wehr seit 50 Jahren treu. Alexandra König wurde aus der Jugendwehr in die Reihen der Aktiven aufgenommen und erhielt das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr.
Für die Jugendwehr stellte Katja Mia Homberg fest, dass zehn Mädchen und zwei Jungen dort aktiv sind. Nach einem ruhigen vergangenen Jahr stehen in diesem Jahr reichlich Aufgaben für die Jugendwehr an. Foto: ste